sagen:der_schatz_im_kirschauer_raubschlosse
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| - | ====== Der Schatz im Kirschauer Raubschlosse (Gräve) ====== | ||
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| - | Ungefähr zwei Stunden von [[geo: | ||
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| - | Einige Schritte weiter, den Berg hinan, stößt man noch auf ein Thor, von welchem aber nur noch die rechte Seite oben auf dem Berge vorhanden, indem die linke i. J. 1804 in das gleich neben anliegende Thal hinabgerollt ist. Von einem [[typ: | ||
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| - | Auf der östlichen Seite des Schlosses gewahrt man auf dem Gipfel des Berges einen, von einer ringsum laufenden Mauer eingeschlossenen Raum, welcher wohl der Schloßhof gewesen seyn mag. Jetzt ist dieser Platz unter dem Namen des [[typ: | ||
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| - | An der östlichen Hofmauer zeigt sich dicht an der Aussenseite ein rundes Gemäuer von einigen Ellen im Durchmesser, | ||
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| - | Unbekannt ist das Jahr der Entstehung dieses Raubnestes, unbestimmt das von seiner Zerstörung. Wahrscheinlich fiel letztere in die Jahre 1323, 1337, 1351 oder 1359. | ||
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| - | Seine Erbauung wird einem Fräulein von Steinkirch, so wie die der Schirgiswalder Kirche dem Fräulein von Kostitz, ihrer Freundin, zugeschrieben, | ||
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| - | In dieser Gegend nun ist es nicht geheuer, indem zu gewissen Zeiten, vorzüglich um die Frühjahr- und Herbst-Tag- und Nachtgleiche, | ||
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| - | Im Jahre 1602 wagte es ein Bauer mit Hilfe seines Sohnes diesen [[typ: | ||
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| - | Eine ausführliche Beschreibung davon von mir findet sich in den angeführten Erinnerungsblättern vom Jahre 1821. No. 3. Seite 34. | ||
| - | S. Carpzov’s anal. fastor. Zittau. V. I. 2 S. 210. Christ. Manlii Lusat. VI, 20. – Frencelii nomenclator utriusque Lusat. in Hoffm. scr. rer. Lusat. Tom. II. pag. 54. Christ. Aug. Pescheck der Oybin bei Zittau etc. Ferner: Bruchstück einer kleinen Reise an der böhmischen Grenze von Bautzen aus v. W… in der laus. Mon. Schrift v. D. C. A. Pescheck, Jan. 1791. S. 52. – Das kirschauer Schloß, ein Gedicht in Stanzen von H. W. Demuth, 1795, Handschrift. – Der Raubritter auf Kirschau, ein Trauerspiel in 5 Acten. (Jamben) 1818, von Ernst Thomas, Schauspieler. Handschrift. | ||
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| - | //Quelle: Heinrich Gottlob Gräve: Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz. Reichel, Bautzen 1839, Seite 145, [[https:// | ||
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