sagen:der_reiter_an_niewitzens_eiche
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| - | ====== Der Reiter an Niewitzens Eiche ====== | ||
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| - | An Niewitzens Eiche auf dem Wiesenwege von Kreblitz nach Gießmannsdorf trifft | ||
| - | man um Mitternacht einen Reiter ohne Kopf. Er reitet auf einem Falben und kommt | ||
| - | einem entgegen, wenn man bald an der Eiche ist. Das soll ein Ritter sein, der keine | ||
| - | Ruhe im Grabe hat, weil er einen Unschuldigen hat an die Eiche hängen lassen. | ||
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| - | Wenn man sagt: “Alle guten Geister“ ist er weg. | ||
| - | Wenn man aber Mut hat und auf ihn zugeht, dreht er den Gaul um und reitet | ||
| - | langsam neben einem her bis an die Eiche. Da hängt ein Toter. Nimmt man den ab | ||
| - | und spricht kein Wort dabei, ist der Reiter erlöste und man bekommt einen Schatz. | ||
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| - | Aber es hat sich noch keiner getraut, dem Reiter zu folgen, weil er ein sehr | ||
| - | schreckliches Gespenst ist. Wer im helfen soll, muß ein Sonntagskind sein. | ||
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| - | //Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// | ||
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sagen/der_reiter_an_niewitzens_eiche.1578516408.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
