sagen:der_rammelsberg
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| - | ====== Der Rammelsberg ====== | ||
| - | Melissantes u. d. W. | ||
| - | Bange, thür. Chron. 33b. | ||
| - | Fischart’s Gargantua c. 15. fol. 133a. | ||
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| - | Zur Zeit [[vip: | ||
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| - | Als sein Herr, der Jäger Ramm, von der Verfolgung des Wildes zurückkehrte, | ||
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| - | Des Jägers Frau nannte sich Gosa, und von ihr empfing die Stadt Goslar, die nahe bei dem Berg gebaut wurde, ihren Namen. Das Flüßchen, das durch die Stadt rinnt, heißt ebenfalls Gose, deßgleichen das daraus gebraute Weißbier. Der Jäger wurde in der Augustins - Capelle begraben, und auf dem Leichenstein mit seiner Frau in Lebensgröße ausgehauen; Rammel trägt in der Rechten ein Schwert über sich, und Gosa eine Krone auf dem Haupt. | ||
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| - | Nach andern hat nicht der Jäger, sondern eines Jungherrn Pferd Rammel geheißen, das man ein Mal an dem Berge anband, wo es so rammelte und stampfte, daß seine wohl geschärften Hufeisennägel eine Goldader bloß machten. | ||
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| - | Noch sieht man auf dem Rammelsberge einen Brunnen, der Kinderbrunnen genannt, worauf zwei steingehauene Kinder stehen; daher, weil unter [[vip: | ||
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| - | Späterhin schlug das Bergwerk ein Mal ein, und verdarb so viel [[typ: | ||
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| - | In den Rammelsberg soll mehr Holz verbaut seyn, als in die Städte [[geo: | ||
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| - | De Ramelsburgk hefft enen gulden Font, \\ | ||
| - | drumb tragen wi en stolten Mont etc. | ||
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| - | <note tip>Der Bergbau am Rammelsberg wurde erstmals um 968 von Widukind von Corvey in seiner Res gestae Saxonicae erwähnt. Demnach habe Otto der Große „im Sachsenland Silberadern eröffnet“ („in Saxonia venas argenti aperuit“). | ||
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| - | Im Jahre 1376 ereignete sich am Rammelsberg ein Grubenunglück, | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 2, S. 164-166, 1818// | ||
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sagen/der_rammelsberg.1591635478.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
