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sagen:der_pfennigkasten

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 ====== Der Pfennigkasten ====== ====== Der Pfennigkasten ======
-Eine Viertelstunde westlich vom Herthasee, unmittelbar neben dem Fußsteige, welcher von dort nach dem Dorf Hagen führt, liegt ein geöffnetes [[typ:grab|Steinkistengrab]], welches von den Bewohnern Jasmunds der Pfennigkasten genannt wird und mit dem benachbarten [[typ:heiligtum|Heiligtum]] der Hertha in Verbindung gebracht wird. Man erzählt nämlich, daß der Priester das der [[gott:nerthus|Göttin Hertha]] gespendete Opfergeld hierher gebracht und in der Steinkiste verwahrt habe. 
  
-//QuelleMündlich und GrümbkeDarstellungen von der Insel und dem Fürstentume RügenBerlin 181911 232 f//+Eine Viertelstunde westlich vom Herthasee, unmittelbar neben dem Fußsteige, welcher von dort nach dem Dorf Hagen führt, liegt ein geöffnetes Steinkistengrab, welches von den Bewohnern Jasmunds der Pfennigkasten((Der Name "Pfennigkasten" begegnet zuerst bei SchwartzEinleitung zur Geographie des Norder-Teutschlandts, Greifswald 1745, S.101. ZöllnerReise durch Pommern nach der Insel RügenBerlin 1797, S526 berichtet, man habe ihm erzählt, die im Viereck gelegten Steine des Pfennigkastens hatten früher noch mehr das Ansehen eines Altars gehabt, aber im siebenjährigen Kriege hätten Soldaten in der Hoffnung, große Schätze zu finden, alles umgewühlt. Nach: Die Greifswalder Sammlungen vaterländischer Alterthümer. Greifswald S.869. wurde die Steinkiste aber erst im Jahre l824 geöffnet. - Im übrigen vgl. Virchow in der Zeitschrift für Ethnologie 1886 S.625 und im Archiv für Anthropologie Vlll 5.284)) genannt wird und mit dem benachbarten Heiligtum der Hertha in Verbindung gebracht wird. Man erzählt nämlich, daß der Priester das der [[gott:hertha|Göttin Hertha]] gespendete Opfergeld hierher gebracht und in der Steinkiste verwahrt habe.
  
-<note tip>Der Name "Pfennigkasten" begegnet zuerst bei SchwartzEinleitung zur Geographie des Norder-Teutschlandts, Greifswald 1745, S.101. ZöllnerReise durch Pommern nach der Insel RügenBerlin 1797, S526 berichtet, man habe ihm erzählt, die im Viereck gelegten Steine des Pfennigkastens hatten früher noch mehr das Ansehen eines Altars gehabt, aber im siebenjährigen Kriege hätten Soldaten in der Hoffnung, große Schätze zu finden, alles umgewühlt. Nach: Die Greifswalder Sammlungen vaterländischer Alterthümer. Greifswald S.869. wurde die Steinkiste aber erst im Jahre l824 geöffnet. - Im übrigen vgl. Virchow in der Zeitschrift für Ethnologie 1886 S.625 und im Archiv für Anthropologie Vlll 5.284</note> +//QuelleMündlich und GrümbkeDarstellungen von der Insel und dem Fürstentume RügenBerlin 181911 232 f; [[https://www.math.hu-berlin.de/~teschke/fver.htm|Homepage des Vereins der Freunde und Förderer
- +
-//hier gefunden: [[https://www.math.hu-berlin.de/~teschke/fver.htm| Homepage des Vereins der Freunde und Förderer+
 des Nationalparkes Jasmund e.V]]// des Nationalparkes Jasmund e.V]]//
-{{tag>rügen sagen grab heiligtum}}+---- 
 +{{tag>internet rügen sagen grab hertha heiligtum v2}}
  
  
sagen/der_pfennigkasten.1580057572.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)