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sagen:der_mann_mit_dem_schlackhut

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-====== Der Mann mit dem Schlackhut ====== 
  
-    Mündlich, aus Beerfelden im Erbachischen 
- 
-Es hat vor ein Paar Jahren noch eine alte Frau eines der Zimmer des verfallenen [[burg:burgfreienstein|Freyensteins]] bewohnt. Eines Abends trat zu ihr ganz unbefangen in die Stube herein ein Mann, der einen grauen Rock, einen großen Schlackhut und einen langen Bart trug. Er hing seinen [[typ:Hut]] an den Nagel, saß, ohne sich um jemand zu bekümmern, nieder an Tisch, zog ein kurz [[typ:pfeife|Tabakspfeifchen]] aus dem Sack und rauchte. So blieb dieser Graue immer hinter seinem Tisch sitzen.  
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-Die Alte konnte seinen Abgang nicht erwarten und legte sich ins [[typ:Bett]]. Morgens war das Gespenst geschwunden.  
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-Des Schulzen Sohn verzählte: „den ersten Christtagmorgen, während Amt in der Kirche gehalten wurde, saß meine Frähle (Großmutter) in unsrer Stube und bätete. Als sie einmal vom Buch aufsah und gerade nach dem Schloßgarten guckte, erblickte sie oben einen Mann in grauer [[typ:Kutte]] und einem Schlackhut stehen, der hackte von Zeit zu Zeit. So haben wir und alle Nachbarn ihn gesehen. Als die Sonne unterging, verschwand er.“  
- 
-//Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 360 - 361, 1816// 
-{{tag>sagen grimm deutschesagen1 beerfelden burgfreienstein pfeife kuppe hut spuk}} 
sagen/der_mann_mit_dem_schlackhut.1599770148.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)