sagen:der_ludgensteig_bei_riedebeck
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| - | Der Ludgensteig bei Riedebeck | + | |
| - | In der Feldmark nahe der Schielemühle kann man einen Streifen von der Breite | + | |
| - | einer Elle erkennen, der geradewegs zur Mühle führt. Dieser Streifen hebt sich | + | |
| - | deutlich von der umgebenden Flur ab und ist auch gut in der Feldfrucht, die hier | + | |
| - | immer geringer ist, sichtbar. Es ist der Ludgensteig, | + | |
| - | benutzten ihn immer, wenn sie vom Borchelt, wo sie wohnten, zur Mühle gingen, um | + | |
| - | ihr Korn zu Mehl mahlen zu lassen. | + | |
| - | Als vor vielen Jahren Kurengs Vater aus Gehren vom Feld heimfuhr, entdeckte er | + | |
| - | auf eben diesem Steig einen zerbrochenen Kuchenschieber. Er nahm in mit und | + | |
| - | reparierte ihn zu Hause. Am anderen Tag hat er den reparierten Schieber abgelegt, | + | |
| - | wo er ihn Tags zuvor gefunden hatte. Als er beim Heimfahren wieder an der Stelle | + | |
| - | vorbeikam, lag dort ein schönes Stück Kuchen, welches der alte Kureng mit Appetit | + | |
| - | aß. | + | |
| - | //Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// | + | |
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sagen/der_ludgensteig_bei_riedebeck.1578428594.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
