sagen:der_jungfernspring_bei_waltersdorf
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| - | Der Jungfernspring bei Waltersdorf | + | |
| - | Westlich der Berlin – Dresdener Eisenbahn befindet sich ein vertrockneter „Quall“, | + | |
| - | eine ehemalige Viehtränke, | + | |
| - | Jahren ohne Wasser ist. Über seine Entstehung wird gesagt: Einstmals kamen drei | + | |
| - | christliche und schöne Jungfern, die von einem bösen Ritter verfolgt wurden, auf | + | |
| - | ihrer Flucht ganz erschöpft, vor Durst dem Tode nahe, in die Schlucht und suchten | + | |
| - | nach Wasser. | + | |
| - | Da sie keins fanden und auch an reifen Beeren sich nicht erquicken konnten, | + | |
| - | beteten sie zu ihren heiligen und durch deren Fürbitte ließ Gott an der Stelle (wo sich | + | |
| - | bis vor kurzem der Jungfernspring befand) eine Quelle dem Boden entspringen. An | + | |
| - | ihr stillten die drei Mädchen ihren Durst und konnten dann mit frischen Kräften ihre | + | |
| - | Flucht fortsetzen. Als sie später in Sicherheit waren, erzählten sie ihre wunderbare | + | |
| - | Rettung und die Leute nannten seit der Zeit die Quelle oder den Born | + | |
| - | „Jungfernspring“. | + | |
| - | //Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// | + | |
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sagen/der_jungfernspring_bei_waltersdorf.1578429852.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
