sagen:der_judenstein
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| - | ====== Der Judenstein ====== | ||
| - | Mündlich, aus Wien | ||
| - | Des tirol. Adlers immergrünendes Ehrenkränzel. durch F. A. Grafen von Brandis. Botzen 1678. 4. S. 128 | ||
| - | Schmiedt’s heiliger Ehren-Glanz der Grafschaft Tirol. Augsburg 1732. 4. II. 154–167 | ||
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| - | Im Jahr 1462 ist es zu [[region: | ||
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| - | Den zerstochenen Leichnam hingen sie darnach an einen unfern einer [[typ: | ||
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| - | Voll Herzensbangigkeit eilte sie heim und begehrte nach ihrem Kind. Der Mann zog sie in die Kammer, gestand, was er gethan und wollte ihr nun das schöne Geld zeigen, das sie aus aller Armuth befreie, aber es war all in Laub verwandelt. Da ward der Vater wahnsinnig und grämte sich todt, aber die Mutter ging aus und suchte ihr Kindlein, und als sie es an dem Baume hangend gefunden, nahm sie es unter heißen Thränen herab und trug es in die Kirche nach [[geo: | ||
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| - | Noch jetzt liegt es dort und wird vom Volk als ein heiliges Kind betrachtet. Auch der Judenstein ist dorthin gebracht. Der Sage nach hieb ein [[typ: | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 455-456, 1816// | ||
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sagen/der_judenstein.1594928112.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
