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sagen:der_gespenstische_reiter_von_waltersdorf

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-====== Der gespenstische Reiter von Waltersdorf ====== 
  
-Auf einer der vier Mühlen, die zu Walterdorf gehören, lebte einmal ein Bauer, ein 
-gar hitziger Mann, der sehr brunstig auf die Weiber war und allerorten Liebschaften 
-hatte. Wegen der verschiedenen Niederkünfte hatte er mancherlei Ärger und mußte 
-viel prozessieren. Dabei wurde er ein armer Mann und verlor schließlich seine 
-Mühle. 
- 
-Als er tot war, hatte er keine Ruhe im Grabe. Er mußte spieken und kam als grauer 
-Reiter ohne Kopf auf einem grauen Pferde ohne Kopf um Mitternacht um die Mühlen 
-geritten. Oder aber auf dem Wege nach der Sorge zu oder bei der „Schnabbe“ am 
-Großmarschen Weg, auf Walterdorfer Feldmark. 
- 
-Vielen ist er begegnet und einmal kam er ganz dicht an einen heran. Der hörte, wie 
-eine Grabesstimme sagte: „Seele verschworen – alles verloren“.  
- 
-Später hat sich der 
-Spuk verloren und die heutigen Menschen haben ihn nicht mehr kennen gelernt. 
- 
-//Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// 
-{{tag>sagen waltersdorf niederlausitz spuk}} 
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