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sagen:der_einsame_stein

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-====== Der einsame Stein ====== 
  
-Auf dem nach dem [[geo:kamenz|Camenzer]] Rathsdorfe [[geo:Lückersdorf]] vor dem Pulsnitzer Thore führenden Wege findet man – unweit der sogenannten rothen [[typ:Mühle]] – einen halb in der Erde versunkenen [[typ:steinkreuz|Stein von Kreuzesform]], gewöhnlich der einsame Stein genannt, der, als er noch mehr über der Erde hervorragte, in ungebildeten Zifferzügen die Zahlen 1390 lesen ließ. Die Sage giebt über sein Daseyn Folgendes:  
- 
-Wie nämlich in gedachtem Jahre ein Bauer – der eben nicht sehr im Rufe der Frömmigkeit gestanden, vielmehr den Verdacht, ein heimlicher [[typ:heiden|Heide]] gewesen zu seyn, gegen sich gehabt – an einem schönen Frühlingstage bei heiterm Himmel diesen Weg gegangen, als ein [[typ:Blitz]] plötzlich mit gleich darauf folgendem Schlage herabgefahren und den Bauer getödtet habe, auf welcher Stelle er auch begraben und ihm von seinen Nachkommen dieser [[typ:steinkreuz|Stein]] zum Denkmale gesetzt worden sey.  
- 
-  * [[sagen:der_einsame_stein_bei_kamenz|Der einsame Stein bei Kamenz]] 
-  * [[sagen:128._der_einsame_stein_bei_der_roten_muehle|Der einsame Stein bei der „Roten Mühle"]] 
- 
-//Quelle: Heinrich Gottlob Gräve, Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz, S. 195–196, 1839, F. A. Reichel-Verlag, Bautzen; 
-[[https://de.wikisource.org/wiki/Der_einsame_Stein|Wikisource]]// 
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-{{tag>sagen gräve volkssagenderlausitz kamenz lückersdorf steinkreuz blitz mühle heiden 1400}} 
sagen/der_einsame_stein.1595879669.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)