sagen:der_drache_in_oderin
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| - | Der Drache in Oderin | + | |
| - | In Oderin war eine Wirtschaft, darauf war ein Drache. Am Tage hielt er sich im | + | |
| - | Hause auf und wohnte in einer Tonne auf dem Boden. Sein Herr fütterte ihn mit | + | |
| - | süßem Hirsebrei. War der Brei zu heiß, dann spie er Funken gegen seinen Wirt. War | + | |
| - | es ihm nicht genug, kratzte er den Wirt. Die Frauensleute hielten sich fern von ihm. | + | |
| - | Er „knatzte“ sie an und da hatten sie Angst. Abends flog er öfter aus. Und dann | + | |
| - | sahen ihn manchmal die Nachbarn, wenn er niedrig über die Hecken davon strich. | + | |
| - | So lange der Wirt lebte, ging es in der Wirtschaft voran. Denn der Drache bewahrte | + | |
| - | die Wirtschaft vor jedem Schaden. Später ist dann der Drache verschwunden. | + | |
| - | //Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// | + | |
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sagen/der_drache_in_oderin.1578426544.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
