sagen:der_drache_faehrt_aus
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| - | Der Drache fährt aus. | ||
| - | Scheuchzer itinera per alpinas regiones. III. 386. 387. 396. | ||
| - | Valvassor Ehre von Crain III. c. 32. | ||
| - | Seyfried in medulla p. 629. N. 5. | ||
| - | vgl. Gesta rom. c. 114. | ||
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| - | Das Alpenvolk in der Schweitz hat noch viele Sagen bewahrt von Drachen und Würmern, die vor alter [298] Zeit auf dem Gebirge hausten und oftmals verheerend in die Thäler herabkamen. Noch jetzt, wenn ein ungestümer Waldstrom über die Berge stürzt, Bäume und Felsen mit sich reißt, pflegt es in einem tiefsinnigen Sprüchwort zu sagen: „es ist ein Drach ausgefahren.“ Folgende Geschichte ist eine der merkwürdigsten: | ||
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| - | Ein Binder aus Lucern ging aus, Daubenholz für seine Fässer zu suchen. Er verirrte sich in eine wüste, einsame Gegend, die Nacht brach ein und er fiel plötzlich in eine tiefe Grube, die jedoch unten schlammig war, wie in einen Brunnen hinab. Zu beiden Seiten auf dem Boden waren Eingänge in große Höhlen; als er diese genauer untersuchen wollte, stießen ihm zu seinem großen Schrecken zwei scheußliche Drachen auf. Der Mann betete eifrig, die Drachen umschlangen seinen Leib verschiedenemal, | ||
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| - | Autor: Brüder Grimm | ||
| - | Titel: Der Drache fährt aus | ||
| - | aus: Deutsche Sagen, Band 1, S. 297–299 | ||
| - | Auflage: 1. Auflage | ||
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sagen/der_drache_faehrt_aus.1580154756.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
