sagen:der_blinde_sabinus
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| - | Der blinde Sabinus. | ||
| - | Dialogi Gregorii Lib. 3. cap. 5. | ||
| - | Der Bischof Sabinus hatte vor hohem Alter das Licht der Augen verloren, und war ganz blind. Da nun Totila von diesem Mann hörte, daß er weissagen könne, wollte ers nicht glauben, sondern selbst prüfen. Bei seiner Ankunft in jener Gegend lud der Mann Gottes den König zum Gastmahl ein. Totila wollte nicht speisen, sondern setzte sich zur Rechten des Greises. Als darauf ein Diener dem Sabinus den Weinbecher reichen wollte, streckte der König seine Hand stillschweigend aus, nahm den Kelch und reichte ihn mit seiner eignen Hand, statt des Knaben, dem Bischof hin. Dieser empfing ihn, sagte aber; „Heil dieser Hand!“ Totila erröthend über seine Entdeckung, freute sich gefunden zu haben, was er suchte. | ||
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| - | Dieser Sabinus brachte sein Leben weit hinauf, so daß endlich sein Archidiaconus, | ||
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| - | Autor: Brüder Grimm | ||
| - | Titel: Der blinde Sabinus | ||
| - | aus: Deutsche Sagen, Band 2, S. 23–24 | ||
| - | Auflage: 1. Auflage | ||
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