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sagen:der_bergwerksmoench

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-====== Der Bergwerksmönch ======+====== Der Bergwerksmönch ======
  
-Im Schieferling bei [[geo:Gressenich]] wohnte der [[typ:Bergwerksmönch]]. Ihm gehörten alle Schätze, die in jener Gegend eingeschlossen sind. Die Menschen dieser Gegend bargen diese Schätze der Erde. Sie schlugen tiefe Stollen und nahmen sich, so viel sie benötigten. Der [[typ:Bergwerksmönch]] ließ sie gewähren. Obwohl er sie leicht verderben konnte, tat er ihnen nichts zu Leide. Oft kam er sogar selbst zu ihnen und half ihnen bei der schweren Arbeit.+    Heimatblätter der Dürener Zeitung 1936
  
-Einmal war zwei Bergwerksleuten die Lampe ausgegangen. Nun standen sie in dem langen finsteren Gang und wussten nicht weiter. Da riefen sie zu dem [[typ:Bergwerksmönch]], er möge kommen und ihnen helfenSogleich kam er mit einem Licht durch den Stollen und leuchtete ihnen mit seiner Lampe, bis sie fertig waren.+Im Schieferling bei [[geo:Gressenich]] wohnte der [[wesen:bergmönch|Bergwerksmönch]]. Ihm gehörten alle Schätzedie in jener Gegend eingeschlossen sind. Die Menschen dieser Gegend bargen diese Schätze der Erde. Sie schlugen tiefe Stollen und nahmen sich, so viel sie benötigten. Der Bergwerksmönch ließ sie gewähren. Obwohl er sie leicht verderben konnte, tat er ihnen nichts zu LeideOft kam er sogar selbst zu ihnen und half ihnen bei der schweren Arbeit.
  
-Als die Schicht herum war, nahm er sie mitMit einem Zauberwort öffnete er eine Felsenwand. Lauter Gold leuchtete ihnen entgegen. „Das ist mein“, sprach er. „Gut, dass ich es vor den Menschen verstecke, dass sie es nicht finden, mögen sie nur all das Eisen nehmen! Das [[typ:Gold]] aber bringt nur Unheil den Menschen. Das [[typ:Gold]] werde ich behalten. Sagt es niemandwas ihr gesehen, damit sie nicht kommen und es mir stehlen.“ Dann gab er jedem ein Geschenk und verschwand.+Einmal war zwei Bergwerksleuten die Lampe ausgegangenNun standen sie in dem langen finsteren Gang und wussten nicht weiter. Da riefen sie zu dem Bergwerksmöncher möge kommen und ihnen helfenSogleich kam er mit einem Licht durch den Stollen und leuchtete ihnen mit seiner Lampe, bis sie fertig waren.
  
-Die beiden Bergleute gingen zu einem [[typ:Steiger]] und erzähltenwas ihnen der Bergwerksmönch verraten habeSie beschlossen sogleichgemeinsam den [[typ:Schatz]] des gutmütigen [[typ:Bergwerksmönch|Bergwerksmönches]] zu raubenIn der Nachtals kein Mensch im [[typ:Bergwerk]] war, schlichen sie heimlich in den Stollen und eilten an die Stellewo hinter der Wand der [[typ:Schatz]] verborgen war. Eilig gaben sie sich an die Arbeitum einen Gang in den Stollen zu graben.+Als die Schicht herum warnahm er sie mit. Mit einem Zauberwort öffnete er eine Felsenwand. Lauter Gold leuchtete ihnen entgegen„Das ist mein“sprach er„Gutdass ich es vor den Menschen versteckedass sie es nicht findenmögen sie nur all das Eisen nehmen! Das Gold aber bringt nur Unheil den Menschen. Das Gold werde ich behalten. Sagt es niemand, was ihr gesehen, damit sie nicht kommen und es mir stehlen.“ Dann gab er jedem ein Geschenk und verschwand.
  
-Weit hinten im finsteren Gang stand der [[typ:Bergwerksmönch]] und sah ihnen zuWohl polterte er unheimlichum sie zu erschreckenwohl ließ er Steine dröhnend niederfallen, um sie zu verjagen. Aber ihre Sucht nach [[typ:Gold]] war so großdass sie nicht darauf achteten; sondern sie trieben den Stollen immer weiter in die Wand hineinSchon leuchtete das [[typ:Gold]] in ihren, schon streckten sie die Hände danach aus - da rüttelte der Mönch an den schweren Strebpfeilern, die sie unter die Decke gestellt (hatten). Der Stollen stürzte zusammen und begrub die drei unter sich+Die beiden Bergleute gingen zu einem Steiger und erzählten, was ihnen der Bergwerksmönch verraten habeSie beschlossen sogleichgemeinsam den Schatz des gutmütigen Bergwerksmönches zu rauben. In der Nachtals kein Mensch im Bergwerk war, schlichen sie heimlich in den Stollen und eilten an die Stelle, wo hinter der Wand der Schatz verborgen warEilig gaben sie sich an die Arbeit, um einen Gang in den Stollen zu graben.
  
-Kein Mensch hat sie je gefunden und keiner fand den [[typ:Schatz]], den der [[typ:Bergwerksmönch]] verborgen hält und bewachtUnd wehe demder später durch Zufall der Stelle zu nahe kam: ein schwerer Stein kam herab gestürzt und erschlug den Unglücklichen.+Weit hinten im finsteren Gang stand der Bergwerksmönch und sah ihnen zuWohl polterte er unheimlichum sie zu erschrecken, wohl ließ er Steine dröhnend niederfallen, um sie zu verjagen. Aber ihre Sucht nach Gold war so groß, dass sie nicht darauf achteten; sondern sie trieben den Stollen immer weiter in die Wand hinein. Schon leuchtete das Gold in ihren, schon streckten sie die Hände danach aus - da rüttelte der Mönch an den schweren Strebpfeilern, die sie unter die Decke gestellt (hatten). Der Stollen stürzte zusammen und begrub die drei unter sich
  
-Längst ist das Bergwerk verfallen, kein Mensch verirrt sich mehr hineinAber der [[typ:Berggeist]] wandert noch durch die Gänge und hütet seinen Schatz wie vor tausend Jahren.+Kein Mensch hat sie je gefunden und keiner fand den Schatz, den der Bergwerksmönch verborgen hält und bewachtUnd wehe dem, der später durch Zufall der Stelle zu nahe kam: ein schwerer Stein kam herab gestürzt und erschlug den Unglücklichen.
  
-//Quelle: Heimatblätter der Dürener Zeitung 1936; [[http://www.werner-olbertz.de/3.html|www.werner-olbertz.de]]// +Längst ist das Bergwerk verfallen, kein Mensch verirrt sich mehr hinein. Aber der [[wesen:Berggeist]] wandert noch durch die Gänge und hütet seinen Schatz wie vor tausend Jahren. 
-{{tag>sagen swusch gressenich bergwerk bergwerksmönch gold schatz}}+ 
 +//Quelle: [[http://www.werner-olbertz.de/3.html|www.werner-olbertz.de]]// 
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 +{{tag>sagen internet eifel gressenich bergwerk bergmönch gold schatz v2}}
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