sagen:der_bauer_und_die_nixe
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| - | ====== Der Bauer und die Nixe ====== | ||
| - | Es war einmal ein [[typ: | ||
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| - | Da sagte der junge [[typ: | ||
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| - | Eines Abends sprach die Tochter des Nix ́zu ihm: „Heute wandert mein Vater auf lange Zeit fort, da kannst bei mir bleiben.“ Darauf nahm sie eine Erlenruthe und hieb damit in den Teich. Sogleich theilte sich das Wasser; die [[typ: | ||
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| - | Sie waren noch nicht weit gegangen, so kamen sie an einen schönen Palast, in welchen sie eintraten. In dem Palast war alles von Krystall und gar herrlich anzusehen. Nur in einem Winkel des Schlosses stand eine große Tonne, aus der roch es sehr nach [[typ: | ||
| - | Da fragte der junge Bauer, was darinnen sei. „Fische“, | ||
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| - | Endlich sprach das Mädchen zu ihm: „Jetzt musst du gehen, heute kommt der Vater; findet er dich, so könnte es schlimm werden. Komm nur abends wieder an den Teich.“ Der junge Bauer ging fort, das Mädchen begleitete ihn bis an das Ufer. | ||
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| - | Unterdessen war der alte Nix nach Hause gekommen. Kaum befand er sich am Palast, so roch er, dass ein Mensch in seinem Hause gewesen war. Er fragte den jüngsten Sohn, ob er nicht wissen, wer dagewesen sei; aber derselbe sagte, er dürfe nichts verrathen. Da ward der Nix [[typ: | ||
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| - | Als die untergegangene Sonne ihre letzten Strahlen in das kristallene Haus sandte, setzte der Vater sein rotes Käppchen auf und ging fort. Sogleich machte sich auch seine Tochter auf den Weg. Kaum war dies geschehen, so kehrte der alte Nix zurück und versteckte sich in der Tonne. | ||
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| - | Am Ufer saß der junge Bauer und wartete auf sein Mädchen: da theilte sich plötzlich das Wasser und die Tochter des Nix sprang an das Ufer. Die Nixe und ihr Geliebter saßen lange Arm in Arm, endlich aber sprach der junge Bauer: „Die Wächter pfeifen, ich muss gehen.“ „Mein Vater ist fort, komm wieder mit mir.“ | ||
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| - | Da sprach der junge Bauer: „Wenn dein Vater fort ist, so komme ich der Nacht zu dir und bleibe bis zum Morgen.“ Alsbald schlug seine Geliebte mit einer Erlenruthe in den Teich; das Wasser theilte sich, wie das erste Mal. Darauf gingen beide in das Kristallhaus und freuten sich ihrer [[typ: | ||
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| - | Als der alte Nix merkte, dass der junge Bauer fest [[typ: | ||
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| - | Als die Tochter des Nix sah, was ihr Vater gethan hatte, jammerte sie laut auf, aber ihr Vater sagte: " | ||
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| - | Am anderen Morgen fanden Leute die [[typ: | ||
| - | Die Tochter des Nix ist noch oft am Ufer gesehen worden. Da, wo sie sich gezeigt hat, sind stets die schönsten [[typ: | ||
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