sagen:das_zigeunerweib_in_lichtena
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| - | Das Zigeunerweib in Lichtena | + | |
| - | Nach Lichtena kam einstmals ein Zigeunerweib zum Betteln. Bei sich hatte sie | + | |
| - | immer eine schwarze Katze, die lief immer hinter ihr her. Als sie in ein Haus hinein | + | |
| - | gegangen war und die Katze draußen blieb, kam ein Knabe und jagte die Katze und | + | |
| - | warf mit Steinen nach ihr. Da kam das Weib wieder aus dem Haus heraus und | + | |
| - | sprach zu dem Jungen: “Heinel, kriegst krumme Beinel!“ und lockte die Katze und | + | |
| - | ging davon. | + | |
| - | Die Frau des Schenkers hatte das aber gehört, weil sie am Fenster hinter den | + | |
| - | Vorhängen stand und gemerkt, das die Zigeunerin eine Hexe war. Und als das Weib | + | |
| - | in die Schenke kam und bettelte, da nahm sie einen Besen und jagte die Hexe | + | |
| - | hinaus und warf ihr Salz nach auf den Rücken. Und als das Salz die Zigeunerin traf, | + | |
| - | schrie sie laut:“Au, wie das brennt !“ und lief davon. Der Junge aber hatte seinen | + | |
| - | Schaden. Nach ein paar Tagen stolperte er über einen Stein, brach sich das Bein | + | |
| - | und blieb sein Lebtag ein Krüppel. | + | |
| - | //Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// | + | |
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sagen/das_zigeunerweib_in_lichtena.1578428843.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
