sagen:das_torfgespenst
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| ====== Das Torfgespenst ====== | ====== Das Torfgespenst ====== | ||
| - | Nordöstlich vom wüsten Dorfe Reinhardtswalde breiten sich die umfangreichen Torflager des Karswaldes aus. Hier finden wir die letzten Reste jener großen Urwälder, welche einst unsere Heimat überzogen. Metertief ruht auf weißkiesigem Grunde die kaffeebraune Torfmasse, die in früheren Jahren von Fischbacher Torfgräbern gestochen und zu sogenannten Torfziegeln geformt ward. Auch während des großen Weltkrieges waren zur Zeit der „Kohlenmarken“ wieder viele Torfgräber beschäftigt. | + | Nordöstlich vom wüsten Dorfe [[geo: |
| An den Torfstichen ist es zu manchen Zeiten gar nicht ganz geheuer. In dunklen Nächten huschen hier gespenstische bläuliche Lichter hin und her, die schon manchen Wanderer erschreckt und irregeführt haben. | An den Torfstichen ist es zu manchen Zeiten gar nicht ganz geheuer. In dunklen Nächten huschen hier gespenstische bläuliche Lichter hin und her, die schon manchen Wanderer erschreckt und irregeführt haben. | ||
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| Gefürchtet aber ist das Torfgespenst, | Gefürchtet aber ist das Torfgespenst, | ||
| - | Noch nicht lange ist es her! Arnsdorfer Frauen waren im Karswalde gewesen, um dürres Reisig zu sammeln. Ihr Heimweg führte sie durch die Torfstiche. Da erblickten sie das Torfgespenst, | + | Noch nicht lange ist es her! [[geo: |
| - | //Quelle: [[autor:Friedrich Bernhard | + | //Quelle: [[autor: |
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sagen/das_torfgespenst.1657456354.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
