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sagen:das_todsehen

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-====== Das Todsehen ====== 
  
-In der [[geo:ostritz|ostritzer]] Gegend herrscht die Sage, daß, wer am [[zeit:fastnacht|Fastnachtabend]] den Tod, der sich in der Gestalt irgend eines [[typ:tier|Thieres]], z. B. einer [[typ:Gans]], eines [[typ:fisch|Fisches]], [[typ:vogel|Vogels]], [[typ:hund|Hundes]] – welche jedoch von schloßweißer Farbe seyn müssen – zeige, erblicke, dieses Jahr einen Todesfall in seiner Familie erlebe, oder selbst dieses Jahr ein Kind des Todes werde.  
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-Einen Tod unter seinen Anverwandten erfahre auch derjenige, wenn bei’m Beginn des Frühlings der erste [[typ:Schmetterling]], den er gewahre, von weißer Farbe sey. Lassen sich aber weiße Schmetterlinge (P. crataegi) in Menge sehen, so bedeutet es Krieg, Blutvergießen, welches sich in den Jahren 1778 und 1806 auch bewahrheitete.  
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-//Quelle: Heinrich Gottlob Gräve: Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz. Reichel, Bautzen 1839, Seite 183; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Volkssagen_und_volksthuemliche_Denkmale_der_Lausitz_183.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen gräve volkssagenundvolksthumlausitz oberlausitz ostritz fastnacht tod schmetterling 1800 aberglaube}} 
sagen/das_todsehen.1599491436.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)