sagen:das_taube_korn
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:das_taube_korn [2020/02/02 20:03] – ewusch | sagen:das_taube_korn [2023/11/21 16:28] (aktuell) – gelöscht ewusch | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | ====== Das taube Korn ====== | ||
| - | Holländ. gemeine Sage. Grabner Reise in die Niederlande. Gotha 1792. S. 58-60 | ||
| - | Winsheim fries. Chronik. Bl. 147. 148 | ||
| - | |||
| - | Zu Stavoren in Friesland waren die Einwohner durch ihren Reichthum stolz und übermüthig geworden, daß sie Hausflur und Thüren mit Gold beschlagen ließen, den ärmeren Städten der Nachbarschaft zum Trotz. Von diesen wurden sie daher nicht anders genannt, als: „die verwöhnten Kinder von Stavoren.“ | ||
| - | |||
| - | Unter ihnen war besonders eine alte geitzhälsige Witwe, die trug einem Danzigfahrer auf, das beste was er laden könne, für ihre Rechnung mitzubringen. Der Schiffer wußte nichts bessers, als er nahm einige tausend Lasten schönes polnisch Getraid, denn zur Zeit der Abreise hatte die Frucht gar hoch gestanden in Friesland. | ||
| - | |||
| - | Unterwegs aber begegnete ihm nichts wie Sturm und Unwetter und nöthigten ihn zu Bornholm überwintern, | ||
| - | |||
| - | Was geschah? An derselben Stelle that sich, seit der Zeit eine mächtige Sandbank empor, geheißen der Frauensand, drauf nichts als taubes Korn (Wunderkorn, | ||
| - | |||
| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 320–321, 1816// | ||
| - | {{tag> | ||
sagen/das_taube_korn.1580670193.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
