sagen:das_schwarze_kreuz_in_der_dresdner_haide
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| - | ====== Das schwarze Kreuz in der Dresdner Haide ====== | ||
| - | Wenn man von Dresden aus durch das Priesnitzthal über die sogenannte neue Brücke nach einer ziemlich umfangreichen Waldblöße geht, und dann die durch diese führende Pillnitz-Moritzburger Straße überschreitet, | ||
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| - | Es soll sich da das sogenannte Mittagsweibchen sehen lassen, d. h. eine steinalte Frau in einem weiten weißen Kleide und mit einem weißen Tuche über dem Kopfe, welche den dort hinkommenden Holzlesern den Weg zu versperren, sie anzureden, zu ermahnen und zuweilen auch zu beschenken pflegt. | ||
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| - | Nach einigen wäre dies der Geist einer hier nebst ihrem Bräutigam von Mörderhänden erschlagenen Braut, die diesen Ort auf einer Wallfahrt zu einem Gnadenbilde in Langebrück passiren mußte, und jenes Kreuz müsse laut einer Stiftung ihrer reichen Schwiegermutter, | ||
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| - | Nach Andern wäre hier ein armer Perrückenmacher, | ||
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| - | //Quelle: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 198-199 - Zweite verbesserte und vermehrte Auflage - 1874 - Verlag Schönfeld, Dresden// | ||
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