sagen:das_schicksal_eines_grafen_von_nideggen
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| - | ====== 0 Das Schicksal eines Grafen von Nideggen ====== | ||
| - | Einst lebte auf dem [[burg: | ||
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| - | Kaum hatte sich die Kunde von der ruchlosen Tat des Grafen verbreitet, als die Weiber aus den Dörfern des Kirchspiels [[geo: | ||
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| - | Andere erzählen, der Graf sei bis zum Altwerk vor Nideggen gekommen, als ihm die Nidegger, die mehr zum Grafen hielten, die Nachricht von der Befreiung seiner Gemahlin brachten. Im höchsten Zorne darüber gab er dem [[typ: | ||
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| - | Wieder andere sagen, der Graf habe auf dem Jenseitsturme ein [[typ: | ||
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| - | Des Grafen Strafe war nicht mit seinem jähen Tode zu Ende. Im Grabe fand er keine Ruhe. In der Mittagsstunde von 12 bis 1 sah man ihn jedes Mal mit einer weißen Mütze auf dem Kopfe auf der Untertüre (Gadde) des Stalles gelehnt stehen, wie er unverwandt in den Hof blickte. Des Nachts riss er ein Pferd aus dem Stalle und jagte mit ihm die Treppen des Jenseitsturmes auf und ab, bis das abgehetzte Tier nicht mehr weiter konnte. Morgens stand es noch schaumbedeckt im Stalle. | ||
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| - | Ein Pater hat endlich den Geist hinter das Siebengebirge verwiesen. | ||
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| - | Der eiserne [[typ: | ||
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| - | //Quelle: Heinrich Hoffmann: „Von Römern, Rittern und ruschigen Juffern“ Zur Volkskunde des Jülicher Landes, Sagen aus dem Rurgebiet; Rundblick Rureifel, 21. Oktober 2011; [[http:// | ||
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