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-====== Das Männlein auf dem Rücken ====== 
  
-    Prätorius Weltbeschr. II. 584. 585. 
- 
-Als im März 1669 nach [[geo:torgau|Torgau]] hin ein Seiler seines Wegs gewandelt, hat er einen Knaben auf dem Felde angetroffen, der auf der Erde zum Spiel niedergesessen und ein Bret vor sich gehabt. Wie nun der Seiler solches im Ueberschreiten verrückt, hat das Knäblein gesprochen: „warum stoßt ihr mir mein Bret fort? mein Vater wirds euch danken!“  
- 
-Der Seiler geht immer weiter und nach hundert Schritten begegnet ihm ein klein Männlein, mit grauem Bart und ziemlichem Alter, von ihm begehrend, daß er es tragen möge, weil es zum Gehen ermüdet sey. Diese Anmaßung verlacht der Seiler, allein es springet auf seine Schultern, so daß er es ins nächste Dorf [[typ:aufhucker|hocken]] muß.  
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-Nach zehn Tagen stirbt der Seiler.  
- 
-Als darüber sein Sohn kläglich jammert, kommt das kleine Bübchen zu ihm, mit dem [[typ:weissagung|Bericht]], er solle sich zufrieden geben, es sey dem Vater sehr wohl geschehen. Weiter wolle er ihn, benebenst der Mutter, bald nachholen, denn es würde in [[geo:meissen|Meißen]] eine schlimme Zeit erfolgen.  
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-//Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 217, 1816// 
- 
-{{tag>sagen grimm prätorius torgau meissen aufhucker 1700 weissagung sachsen}} 
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