sagen:das_maegdlein_aus_wambach
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| - | ====== Das Mägdlein aus Wambach ====== | ||
| - | unweit des luxemburgischen Schlosses Berburg. | ||
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| - | „Fort mit dir, in des Teufels Namen,“ so hatte eine erboste Mutter zu ihrem fünfjährigen Mägdlein gesagt, und von Grausen erfaßt, floh das Kind über Berg und Thal, durch verwachsene Wälder, in ein undurchdringliches Dickicht, wo wilde Thiere heulten, der Sturmwind brauste, der Schnee zu Bergen sich erhob. Längst war die Mutter zu sich gekommen und beunruhigt durch des Kindes ungewöhnliches Ausbleiben, durchsucht sie die nächste Umgebung. Aber umsonst! traurigen Herzens kehrt sie ohne ihr Töchterlein nach Hause. Sie ruft die Nachbarn um Beistand und Hilfe an; die Fluren werden begangen und die nächsten Dörfer, aber verloren ist der Mutter Mühe, erfolglos der Nachbarn getreuer Beistand. Da wendet sich das betrübte Mutterherz zu Gott und zu der Mutter der Barmherzigkeit und gelobt unter Thränen, ein heil. Meßopfer in Clausen zum Heil der verlornen Tochter entrichten zu lassen. | ||
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| - | Vier Tage waren verflossen, seit man das Kindlein vermißt und vergeblich gesucht hatte. An diesem vierten Tage wurde für das Heil desselben in Clausen das unblutige Opfer dargebracht, | ||
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| - | So berichtet uns der Prior Matthias Biedburg in seinem Büchlein von den Wundern, welche sich zu Clausen ereignet haben. Diese Geschichte hat einer unserer Dichter [[sagen: | ||
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| - | //Quelle: J.H.Schmitz, | ||
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