sagen:das_luttchen_und_die_aehre_in_byhlen
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| - | ====== Das Luttchen und die Ähre in Byhlen ====== | ||
| - | Ein Bauer besah sich seine reiche Ernte in der Scheune. Auf einmal erblickte er im | ||
| - | raschelnden Stroh ein kleines Männchen, groß wie eine Maus. Es bat den Bauern | ||
| - | um eine schöne, große Gerstenähre, | ||
| - | Luttchen warf sich die Ähre über die Schulter und verschwand mit Dank und der | ||
| - | Ähre in einem Strohloch. | ||
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| - | So geschah es nun alle Tage. Eines Tages aber hatte der | ||
| - | Bauer keine Lust in die Scheune zu gehen, und er schickte seinen Knecht. Dieser | ||
| - | begegnete nun an des Bauern statt dem [[typ: | ||
| - | eine Ähre, lachte aber laut über die Mühe, welche der kleine Kerl aufbringen mußte, | ||
| - | um die Ähre fortzubewegen. | ||
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| - | Darauf war das Luttchen nicht mehr gesehen worden, | ||
| - | aber auch das Glück hatte den Hof verlassen. Das Vieh wurde krank und die Frucht | ||
| - | auf den Feldern wollte nicht mehr gedeihen. Eines Tages mußte der Bauer mit | ||
| - | Schmerzen seinen einstmals schönen Hof verlassen. | ||
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| - | //Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// | ||
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