sagen:das_hagelkreuz
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| ====== Das Hagelkreuz ====== | ====== Das Hagelkreuz ====== | ||
| - | Auf einer Anhöhe zwischen Buir und Tondorf steht seit undenklichen Zeiten ein hohes Kreuz. Von unseren Vorfahren wurde es zur Abwehr von Blitz und Hagelschlag errichtet, und es wird daher auch Hagelkreuz genannt. Jedes Jahr am Himmelfahrtstage ziehen Prozessionen von Buir, Frohngau und Tondorf zum Hagelkreuz, um Gottes Schutz und Segen für die Feldfrüchte zu erflehen. Es gibt in diesen Orten kaum eine Familie, die sich von diesem Bittgang ausschließt. Mit dem Bittgang zum Hagelkreuz ist ein anderer, frommer Brauch seit altersher eng verbunden: Die Brotsegnung. | + | Aufgeschrieben von Schülern des 8. Jahrganges der kath. Volksschule Buir. |
| + | Überarbeitet von Lehrer Matthias Hoffmann: Brotsegnung am Buirer Hagelkreuz. | ||
| + | In: Heimatkalender des Kreises Schleiden 1962, Seite 154/155 | ||
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| + | Auf einer Anhöhe zwischen | ||
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| + | Mit dem Bittgang zum Hagelkreuz ist ein anderer, frommer Brauch seit altersher eng verbunden: Die Brotsegnung. | ||
| Am Himmelfahrtstage legen einige Buirer Familien mehrere Brotlaibe am Sockel des Hagelkreuzes nieder. Der Pfarrer von Frohngau spricht über das Brot einen besonderen Segen und lässt es dann unter die am Hagelkreuz versammelten Gläubigen verteilen. Das gläubige Eifelvolk schreibt diesem gesegneten Brote eine besondere Himmelskraft zu, und jeder möchte etwas davon haben. Der Küster hatte seine liebe Not, bei der Verteilung allen gerecht zu werden und die Drängler abzuwehren. | Am Himmelfahrtstage legen einige Buirer Familien mehrere Brotlaibe am Sockel des Hagelkreuzes nieder. Der Pfarrer von Frohngau spricht über das Brot einen besonderen Segen und lässt es dann unter die am Hagelkreuz versammelten Gläubigen verteilen. Das gläubige Eifelvolk schreibt diesem gesegneten Brote eine besondere Himmelskraft zu, und jeder möchte etwas davon haben. Der Küster hatte seine liebe Not, bei der Verteilung allen gerecht zu werden und die Drängler abzuwehren. | ||
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