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sagen:das_graue_gespenst_bei_der_teifelsmuehle_gehren

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-====== Das graue Gespenst bei der Teifelsmühle (Gehren) ====== 
  
-Dem [[typ:müller|Teifelsmüller]] seine Frau hatte einmal Betten gesonnt. Dabei war ihr ein [[typ:bett|Bette]] gestohlen worden. Der Mann dachte, vielleicht kommt der [[typ:Dieb]] nochmals in der Nacht, ich will ihn auflauern. Nun war es eine ganz helle Nacht. Als der [[typ:Müller]], der im Hause im Dunkeln wachte und immer mal gucken ging, einmal auf dem Flutbrett stand und umher sah, sah er nach dem grünen Berge zu ein Frauensmensch kommen, das ging langsam auf den Teich zu und hatte ein [[typ:grauefrau|graues Kleid]] an. Er sagte sich, das ist der Dieb von heute Nachmittag und wollte in die [[typ:Mühle]], wo er seine [[typ:Flinte]] hatte stehen. 
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-Aber es war ihm, als wenn er stehen bleiben müßte. Derweile war die Frau hinter die Bäume am Teiche gekommen. Der [[typ:Müller]] guckte noch, ob sie nicht an der anderen Seite vom Teiche, nach dem Backofen zu, wieder hinter den Bäumen vorkommen würde, da stand sie wie aus der Erde gewachsen vor ihm auf dem Flutbrette. Vor Schreck sah und hörte er nichts mehr und rannte, so schnell ihn seine Füße trugen in seine [[typ:Mühle]]. 
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-//Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// 
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-{{tag>sagen wusch niederlausitz müller bett mühle dieb gehren grauefrau flinte}} 
sagen/das_graue_gespenst_bei_der_teifelsmuehle_gehren.1632120663.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)