sagen:das_gluecksrad
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| - | ====== Das Glücksrad ====== | ||
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| - | Die Landsknechte meinten: was es denn wäre? „Man heißt es das Glücksrad, das steht mir zu Gebot und wen ich darauf bringe, der lernt wahrsagen den Leuten und graben den [[typ: | ||
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| - | Sie begehrten nun zu wissen: welchen von ihnen er zu nehmen Willens sey? Der Graurock antwortete: „zu welchem ich Lust trage, das wird sich hernach zeigen, voraus weiß ichs nicht.“ Drauf nahmen die Landeknechte eine lange Ueberlegung, | ||
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| - | Nach diesem so führte sie der Graurock hin an die Stelle, wo sein Rad stund, das war so groß, daß wie sie alle darauf kamen, jeglicher drei Klaftern weit ab vom andern saß; eins aber verbot er ihnen: daß ja keiner den andern ansähe, so lange sie auf dem Rad säßen, wer das nicht thue, dem bräche er den Hals. | ||
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| - | Als sie nun ordnungsmäßig aufgesessen, | ||
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| - | Wie sie nun zwölf Stunden ausgehalten hatten, rückte der Glücksmeister einen feinen jungen Menschen vom Rade, der eines [[typ: | ||
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| - | Darauf erhoben sie sich und gingen jeder seines Wegs, in der Hoffnung, ihr Lebtag alles gnug und eitel Glück zu haben, waren aber nach wie vor arm und mußten das Brot vor anderer Leute Hausthüre suchen. | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 286–288, 1816// | ||
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sagen/das_gluecksrad.1607000921.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
