sagen:das_gespenst_bei_schoenewalde_bei_brenitz
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| - | ====== Das Gespenst bei Schönewalde ====== | ||
| - | Ein stiller Mann begleitet den nächtlichen Wanderer in der Geisterstunde auf dem | ||
| - | Wege von Schönewalde nach Frankena. | ||
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| - | Kommt man an den Landgraben, so tritt er hinter einem Baum hervor und geht, ohne ein Wort zu | ||
| - | sagen, neben einem her bis an die Brücke, die über die kleine Elster führt. Dort | ||
| - | verschwindet er ebenso plötzlich, wie er erschienen war. | ||
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| - | Spricht man ihn an, so gibt | ||
| - | er keine Antwort. Aber es geht eine kalte Luft von ihm aus. Bleibt man stehen, so | ||
| - | steht er auch still. Geht man auf ihn zu, weicht er lautlos zurück. Setzt man den Weg | ||
| - | fort, so ist er wieder ein stummer Begleiter. Dabei hört man aber seine Schritte. | ||
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| - | Wenn ihm ein Sonntagskind begegnet, so soll es ihn anreden. Dann wird er ihm | ||
| - | einen Schatz zeigen. | ||
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| - | //Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// | ||
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