sagen:das_dreigroschenstueck_vom_bergmoench
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| Die Frau bedankte sich und sagte Adieu, und der Geschworene fuhr weiter. Als es Tag wurde, besah sie das Geldstück, es war neu, blank und sah Schlägel und Eisen darauf, und ein merkwürdiges Wappen, wie ein Mönch. Sie hatte nichts Arges daraus, ging nach Münchehof, kaufte ein und gab auch das Dreigroschenstück mit aus. Danach ging sie wieder zurück. Unterwegs wurde sie hungrig und wünschte sich, hätte sie nur noch ein paar Pfennige, so würde sie sich dafür etwas Brot kaufen. Von ungefähr griff sie in die Tasche und fand ihr Dreigroschenstück darin, das ihr der Geschworene gegeben hatte. Sie freute sich darüber, hatte nichts Arges daraus, kaufte sich in Grund etwas Brot und Wurst und gab das Geld dafür hin, bekamt auch noch etwas davon zurück. Dazumal war noch alles sehr wohlfeil gewesen. | Die Frau bedankte sich und sagte Adieu, und der Geschworene fuhr weiter. Als es Tag wurde, besah sie das Geldstück, es war neu, blank und sah Schlägel und Eisen darauf, und ein merkwürdiges Wappen, wie ein Mönch. Sie hatte nichts Arges daraus, ging nach Münchehof, kaufte ein und gab auch das Dreigroschenstück mit aus. Danach ging sie wieder zurück. Unterwegs wurde sie hungrig und wünschte sich, hätte sie nur noch ein paar Pfennige, so würde sie sich dafür etwas Brot kaufen. Von ungefähr griff sie in die Tasche und fand ihr Dreigroschenstück darin, das ihr der Geschworene gegeben hatte. Sie freute sich darüber, hatte nichts Arges daraus, kaufte sich in Grund etwas Brot und Wurst und gab das Geld dafür hin, bekamt auch noch etwas davon zurück. Dazumal war noch alles sehr wohlfeil gewesen. | ||
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