sagen:das_bergmaennlein_der_wichtel_unterirdische_auf_dem_hochwalde
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| - | [[sagen: | ||
| - | ====== Das Bergmännlein, | ||
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| - | Auf dem [[region: | ||
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| - | Lebte vor etwas langer Zeit zu [[geo: | ||
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| - | Ohne Nachtheil für die Invalidenkasse und ohne Gratifikation – welches damals nicht an der Tagesordnung war – entlassen, lebte er in dem Dörfchen, wo ihm die Sonne zum erstenmale geschienen, still und ruhig – zufrieden mit seinem Schicksale, sammelte [[typ: | ||
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| - | Als er einst in der [[zeit: | ||
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| - | Glücklich und unangefochten langte nun Sahrer mit seinen Schätzen in seiner Heimath an, wo er sofort eine Lampe anzündete und von Neugier getrieben das Buch entfesselte, | ||
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| - | „Utere bene, memorque sis aegrotorum pauperumque((Gebrauch es wohl, vergiß der Armen und Kranken nicht.))“ | ||
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| - | zu lesen waren und die er, als ein die Jesuiterschule Durchlaufner, | ||
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| - | Der Beglückte erfüllte redlich, was ihm der Zettel befohlen hatte, verwendete einen Theil des Schatzes zu milden Stiftungen, beschenkte Kirchen und Schulen, errichtete Betsäulen und Kapellen, heilte durch seine Kenntnisse Elende und Kranke – welches ihm den Namen des klugen Mannes erwarb – unterstützte Arme und Leidende und starb hochbejahrt am letzten Tage des siebenzehenten Jahrhunderts. | ||
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| - | Nun aber wird man auch zu wissen verlangen, wer und was wohl jener gute Geist, der Sahrern beschenkte, gewesen sey, als er in der Staubhülle auf der Erde wandelte. Folgendes giebt von ihm die Sage: | ||
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| - | Wie er ein gar frommer, der Natur und ihrer Kräfte kundiger, im Bergwesen äußerst erfahrener Mann – dessen Namen jedoch die alles vertilgende Zeit verwischt hat – gewesen sey und im grauen Alterthum in [[region: | ||
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| - | //Quelle: Heinrich Gottlob Gräve: Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz. Reichel, Bautzen 1839, Seite 130; [[https:// | ||
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