sagen:das_bergmaennchen
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| - | ====== Das Bergmännchen ====== | ||
| - | In der Schweitz hat es im Volk viele Erzählungen von Berggeistern, | ||
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| - | Still und friedlich wohnt das Zwergvolk in den innersten Felsklüften und arbeitet emsig fort, selten erscheinen sie den Menschen, oder ihre Erscheinung bedeutet ein Leid und ein Unglück; außer wenn man sie auf den Matten tanzen sieht, welches ein gesegnetes Jahr anzeigt. Verirrte Lämmer führen sie oft den Leuten nach Haus und arme Kinder, die nach Holz gehen, finden zuweilen Näpfe mit Milch im Wald stehen, auch Körbchen mit Beeren, die ihnen die Zwerge hinstellen. | ||
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| - | Vorzeiten pflügte einmal ein Hirt mit seinem Knechte den Acker, da sah man neben aus der Felswand dampfen und rauchen. "Da kochen und sieden die Zwerge, sprach der Knecht, und wir leiden schweren Hunger, hätten wir doch auch ein Schüsselchen voll davon." | ||
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| - | Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 386–387, 1816 | ||
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sagen/das_bergmaennchen.1580228636.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
