sagen:das_alraunmaennchen_heinzelmaennchen_galgenmaennlein
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| - | ====== Das Alraunmännchen – Heinzelmännchen – Galgenmännlein ====== | ||
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| - | S. Johann Rist’s Märzgespräche. – Adelungks neu eröffnete Schatzkammer. 1669. 4. | ||
| - | Jo. Samuel Schmidii commentatio epistolica de alrunis Germanorum. Magdeb. 1738. 8. | ||
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| - | Dieses spielt nun in den Sagen der Vorzeit und des Mittelalters keine geringe Rolle und möchte sie – da man auf Jahrmärkten sogar öffentliche Glücksfinger und Glückskugeln verkauft – vielleicht noch in unsern so aufgeklärten Zeiten fortspielen. | ||
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| - | Da über diese Dinge so Manches ist gesagt und geschrieben worden, so erlaube mir – indem gemeinte Schriften sich nicht in Jedermanns Händen befinden möchten – in der größten Kürze auszüglich Etwas darüber zu liefern. | ||
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| - | Man versichert nämlich im Allgemeinen, | ||
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| - | Wer ein dergleichen Männchen besitzt, dem kommt Glück, Heil und Segen in’s Haus, es raunt ihm die Zukunft in’s Ohr, erschleißt die Vergangenheit seinem Blick, lüftet der Zukunft dichten Schleier, erfüllt ihn mit Wissenschaft, | ||
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| - | Diese [[typ: | ||
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| - | Auf dem Falkenberge bei [[geo: | ||
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| - | Eigentlich ist dieses Idol nichts mehr und nichts weniger, als die Mandragora (Atropa Mandragora L.) Alraunwurzel (vom altteutschen Worte all, viel und raunen, runen, wissen). Man gab ihr durch Verzweigung und schnitzeln Menschengestalt und brauchte sie zu [[typ: | ||
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| - | Um nichts dabei zu versehen und nicht unglücklich zu werden, ließ man sie durch Hunde ausgraben, wie schon Josephus de bello Judaico l. VII. c. 28, der die Pflanze Barras nennt, angiebt. Man bediente sich auch ihrer zu Liebestränken, | ||
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| - | //Quelle: Heinrich Gottlob Gräve: Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz. Reichel, Bautzen 1839, Seite 72; [[https:// | ||
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