sagen:childerich_und_basina
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| - | ====== Childerich und Basina ====== | ||
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| - | Unterdessen wählten sich die Franken Aegidius den Römer, zu ihrem König. Winomadus verstellte sein Herz, und wurde bald dessen Vertrauter. Darauf beredete er ihn, nicht nur das Volk mit schweren Abgaben zu belasten, sondern selbst einige der Mächtigsten im Lande hinzurichten; | ||
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| - | Da sandte Winomad einen Boten mit dem halben Goldring nach Thüringen ab, von woher [[vip: | ||
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| - | Wie nun der König in Ruhe sein Reich beherrschte, | ||
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| - | Da sah der König Bären und Wölfe wandeln, und hinterbrachte es der Königin, die ihn auch zum dritten Mal hinaussandte. Dieses dritte Mal erblickte er Hunde und kleinere Thiere, die sich unter einander zerrissen. Staunend stieg er ins Ehebett zurück, erzählte alles, und verlangte von seiner weisen Frau Auslegung, was diese Wunder bedeuteten? Basina hieß den König die Nacht keusch und enthaltsam zubringen, bei anbrechendem Tag solle er alles erfahren. | ||
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| - | Nach Sonnenaufgang sagte sie ihm: „Dies bezeichnet zukünftige Dinge und unsere Nachkommen." | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 2, S. 73, 1818// | ||
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sagen/childerich_und_basina.1577952176.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
