sagen:brot_und_salz_segnet_gott
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| - | ====== Brot und Salz segnet Gott ====== | ||
| - | Prätorius Wünschelruthe S. 7-9. | ||
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| - | Es ist gemeiner Braucht unter uns Deutschen, daß der, welcher eine Gasterei hält, nach der Mahlzeit sagt: „es ist nicht viel zum Besten gewesen, nehmt so vorlieb.” | ||
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| - | Nun trug es sich zu, daß ein Fürst auf der Jagd war, einem Wild nacheilte und von seinen Dienern abkam, also daß er einen Tag und eine Nacht im Walde herumirrte. Endlich gelangte er zu einer [[typ: | ||
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| - | Als der Fürst heim gekommen war, sandte er Diener aus, die mußten diesen Köhler holen. Der Köhler kam und brachte den geschenkten Steig-Bügel mit; der Fürst hieß ihn willkommen, und zu Tische sitzen, auch getrost seyn: es sollt ihm kein Leid widerfahren. | ||
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| - | Unter dem Essen fragte der Fürst: „Mann, es ist diese Tage ein Herr bei dir gewesen; sieh herum, ist derselbe hier mit über der Tafel“ Der Köhler antwortete: „mi ducht, ji sünd et wol sülvest, | ||
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| - | Wie die Mahlzeit geschehen und man aufgestanden war, ging der Fürst zu dem [[typ: | ||
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| - | Ist das wahr – sagte der Fürst– so will ich dir auch sagen, was ich gesehen. Als ich vor deine Hütte kam und dich fragte, was du zum besten hättest und du antwortetest: | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 2, S. 360-362, 1818// | ||
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sagen/brot_und_salz_segnet_gott.1595517220.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
