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sagen:bergmaennischesagen128

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 +====== Die Goldgrube bei Zähringen ======
  
 +Als die Herzöge von Zähringen das Freiburger Münster zu bauen begannen, fanden sie in ihrem Burgberg eine reiche Goldgrube, deren Ausbeute ihnen die großen Baukosten bestreiten half. Kaum war das Gebäude vollendet, so war die Goldgrube verschwunden. Um sie wieder aufzufinden, ließ ein späterer Burgherr durch seine Bergleute große Arbeiten vornehmen, wobei sie in ein unterirdisches Gewölbe kamen, in dem ein brennendes Licht auf einem Tisch stand. An diesem saß eine schneeweiße Frau mit einem Bund Schlüssel in der Hand, welche dem Eintretenden zurief: »Entfernt Euch augenblicklich und lasst Euer unnützes Suchen, denn das Gold wird niemals wieder gefunden.«
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 +Voll Schrecken eilten die Bergleute davon. Seitdem hat niemand mehr gewagt, die Grube aufzusuchen.
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 +//Quelle: [[autor:wrubel|Friedrich Wrubel]], [[buch:bergmaennischesagen|Sammlung bergmännischer Sagen]], 1883//
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 +{{tag>sagen wrubel bergmaennischesagen bergbau v0}}
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