Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:bergmaennischesagen085

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:bergmaennischesagen085 [2024/03/21 17:59] – ewuschsagen:bergmaennischesagen085 [2025/01/30 17:47] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 11: Zeile 11:
 Aber der Geist redete ihm mit guten und sanften Worten zu und sprach: »Fürchte dich nicht, ich bin der gute Berggeist; der böse steht mit dem Jäger in einem Bunde und hat das Mädchen in einen Schacht geführt, dessen Eingang nur der böse kennt, und wozu außer ihm nur noch der Jäger Zutritt hat. Allein ich will dir helfen. Hier sind drei Gerstenkörner, diese lege gleich in die Erde. Bis morgen sind sie aufgegangen und in drei Tagen tragen sie Frucht. Mache aus denselben Mehl, backe daraus einen Gerstenkuchen und bringe ihn dem Jäger zum Geschenk.« Aber der Geist redete ihm mit guten und sanften Worten zu und sprach: »Fürchte dich nicht, ich bin der gute Berggeist; der böse steht mit dem Jäger in einem Bunde und hat das Mädchen in einen Schacht geführt, dessen Eingang nur der böse kennt, und wozu außer ihm nur noch der Jäger Zutritt hat. Allein ich will dir helfen. Hier sind drei Gerstenkörner, diese lege gleich in die Erde. Bis morgen sind sie aufgegangen und in drei Tagen tragen sie Frucht. Mache aus denselben Mehl, backe daraus einen Gerstenkuchen und bringe ihn dem Jäger zum Geschenk.«
  
-Dies alles geschah. Drei Tage darauf kam der Jäger, bleich und am ganzen Körper zitternd zu dem Untersteiger und erbot sich, ihn dahin zu führen, wo sich seine Geliebte befände. Dieser, hoch erfreut, seine Verlobte wiedersehen zu können und dann auf immer mit ihr vereint zu werden durch des Priesters Hand, folgte seinem Führer über steile Berge und tiefe Täler, durch dichte Wälder und [[typ:sumpf|sumpfige]] Ebenen, bis sie an dem Bestimmungsort angelangt waren.+Dies alles geschah. Drei Tage darauf kam der Jäger, bleich und am ganzen Körper zitternd zu dem Untersteiger und erbot sich, ihn dahin zu führen, wo sich seine Geliebte befände. Dieser, hoch erfreut, seine Verlobte wiedersehen zu können und dann auf immer mit ihr vereint zu werden durch des Priesters Hand, folgte seinem Führer über steile Berge und tiefe Täler, durch dichte Wälder und sumpfige Ebenen, bis sie an dem Bestimmungsort angelangt waren.
  
-Es war Nacht. Über ihnen zogen sich dichte Wolken zusammen, tiefschwarz war der ganze Himmel. Kaum stieg der Jäger den Schacht hinab, so erfolgte Schlag auf Schlag, und während des furchtbarsten Donnergetöses zuckten flammende Blitze. Bei dem blauen Licht der Blitze sah der Steiger, wie über dem Jäger der ganze Schacht zusammenstürzte]] und ihn und die Braut auf ewig begrub.+Es war Nacht. Über ihnen zogen sich dichte Wolken zusammen, tiefschwarz war der ganze Himmel. Kaum stieg der Jäger den Schacht hinab, so erfolgte Schlag auf Schlag, und während des furchtbarsten Donnergetöses zuckten flammende Blitze. Bei dem blauen Licht der Blitze sah der Steiger, wie über dem Jäger der ganze Schacht zusammenstürzte und ihn und die Braut auf ewig begrub.
  
 Weil nun der böse Geist über den guten siegte, nannte man den Ort, wo sich die Geschichte zugetragen haben soll, Höllendorf. Weil nun der böse Geist über den guten siegte, nannte man den Ort, wo sich die Geschichte zugetragen haben soll, Höllendorf.
sagen/bergmaennischesagen085.1711040392.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)