Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:bergmaennischesagen075

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:bergmaennischesagen075 [2024/03/21 18:13] ewuschsagen:bergmaennischesagen075 [2025/01/30 17:47] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 5: Zeile 5:
 ====== Der Förster und die Venediger im Schulthale ====== ====== Der Förster und die Venediger im Schulthale ======
  
-A. Vor vielen Jahren ist in [[geo:Altenau]] ein Jäger gewesen, welcher einmal auf einer Wiese im Schultal lag oder schlief. Da kamen ein paar Venediger, welche immer zum Bruchberg gingen, um Gold herauszuholen, das kein anderer zu finden wusste, weckten ihn und fragten, ob er ihnen den Weg zum Bruchberg zeigen könnte. Der Jäger wusste in der Gegend gut Bescheid und führte sie. Am Bruchberg war eine kleine Grube, welche wie ein Stollen in den Berg hineinführte. Hier wühlten sie gelbe Erde auf und füllten damit ihre Beutel. Diese Erde aber war pures Gold. Wie sie fertig waren, legten sich alle nieder und schliefen. Als sie aber wieder aufwachten, waren sie alle in Venedig. Die beiden Gefährten führten den Jäger in der Stadt umher und zeigten ihm in ihrer Wohnung ihre unermesslichen Schätze von Gold, Silber und Edelsteinen, mit denen viele Schränke gefüllt waren. In einem solchen Schrank hatten sie eine ganze Jagd: Hirsche, Rehe, wilde Schweine und viele andere Tiere, alle entweder von Gold oder von Silber. Der Jäger bekam zum Andenken einen silbernen Hirsch. Als der Jäger des anderen Morgens aufwacht, ist er wieder im Schultal auf der Wiese, wo er gelegen hatte, der silberne Hirsch lag neben ihm. Als nun der Jäger wieder zu jener Grube wollte, fand er weder diese noch den Weg zu ihr.+A. Vor vielen Jahren ist in [[geo:Altenau]] ein Jäger gewesen, welcher einmal auf einer Wiese im Schultal lag oder schlief. Da kamen ein paar [[wesen:Venediger]], welche immer zum Bruchberg gingen, um Gold herauszuholen, das kein anderer zu finden wusste, weckten ihn und fragten, ob er ihnen den Weg zum Bruchberg zeigen könnte. Der Jäger wusste in der Gegend gut Bescheid und führte sie. Am Bruchberg war eine kleine Grube, welche wie ein Stollen in den Berg hineinführte. Hier wühlten sie gelbe Erde auf und füllten damit ihre Beutel. Diese Erde aber war pures Gold. Wie sie fertig waren, legten sich alle nieder und schliefen. Als sie aber wieder aufwachten, waren sie alle in Venedig. Die beiden Gefährten führten den Jäger in der Stadt umher und zeigten ihm in ihrer Wohnung ihre unermesslichen Schätze von Gold, Silber und Edelsteinen, mit denen viele Schränke gefüllt waren. In einem solchen Schrank hatten sie eine ganze Jagd: Hirsche, Rehe, wilde Schweine und viele andere Tiere, alle entweder von Gold oder von Silber. Der Jäger bekam zum Andenken einen silbernen Hirsch. Als der Jäger des anderen Morgens aufwacht, ist er wieder im Schultal auf der Wiese, wo er gelegen hatte, der silberne Hirsch lag neben ihm. Als nun der Jäger wieder zu jener Grube wollte, fand er weder diese noch den Weg zu ihr.
  
 Dieselbe Sage wird auch folgendermaßen am Oberharz erzählt: Dieselbe Sage wird auch folgendermaßen am Oberharz erzählt:
sagen/bergmaennischesagen075.1711041202.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)