sagen:bergmaennischesagen057
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| ====== Der Berggeist schenkt einem armen Häuer Schlägel u. Eisen ====== | ====== Der Berggeist schenkt einem armen Häuer Schlägel u. Eisen ====== | ||
| - | Einst lebte in Geyer ein armer Häuer Namens Hans Geißler, der war blutarm und hatte ein schwangeres Weib und viele Kinder und wußte sich oftmals keinen Bissen Brod. Am größten war aber seine Noth am Sylvesterabend, | + | Einst lebte in [[geo:Geyer]] ein armer Häuer Namens Hans Geißler, der war blutarm und hatte ein schwangeres Weib und viele Kinder und wußte sich oftmals keinen Bissen Brod. Am größten war aber seine Noth am [[zeit: |
| - | Er eilte hinaus, eine erfahrene Muhme zu holen, verirrte sich aber bei dem gräßlichen Schneegestöber vom Wege und kam durch tiefe Wehen sich mühsam durcharbeitend, | + | Er eilte hinaus, eine erfahrene Muhme zu holen, verirrte sich aber bei dem gräßlichen Schneegestöber vom Wege und kam durch tiefe Wehen sich mühsam durcharbeitend, |
| Sein Weib hatte ihm wirklich drei holde Knäblein geboren. Am andern Tage, als Alles zur Taufe bereitet war, da ließ auch der Gevattersmann vom Greifenstein nicht auf sich warten. Er erschien in Häuerkleidung und übte das fromme Werk mit inniger Andacht und als die heilige Handlung vorüber war, da schenkte er Hansen einen Schlägel und ein Eisen und sprach: „Lieber Gevatter, bete und arbeite! Wo Du mit diesem Gezäh einschlägst, | Sein Weib hatte ihm wirklich drei holde Knäblein geboren. Am andern Tage, als Alles zur Taufe bereitet war, da ließ auch der Gevattersmann vom Greifenstein nicht auf sich warten. Er erschien in Häuerkleidung und übte das fromme Werk mit inniger Andacht und als die heilige Handlung vorüber war, da schenkte er Hansen einen Schlägel und ein Eisen und sprach: „Lieber Gevatter, bete und arbeite! Wo Du mit diesem Gezäh einschlägst, | ||
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