sagen:bergmaennischesagen055
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| ====== Daniel der Bergknappe ====== | ====== Daniel der Bergknappe ====== | ||
| - | Um das Ende des [[zeit: | + | Um das Ende des [[zeit: |
| - | Der Morgen graute, die [[typ: | + | Der Morgen graute, die Bergglocke rief den Knappen. Daniel raffte sich von der Strohschütte auf. Er fand das kaum vergessene Elend wieder, er warf unter Schauern den nassen Grubenkittel über und nebenbei einen forschenden Blick auf die schlummernden, |
| - | »Bete nicht!«, sprach er, mit Gott hadernd. »An uns denkt der Herr nicht mehr. Er erhört bloß die Reichen und Vornehmen, unsere gestrengen Herren etwa, die doch nicht so viel nach ihm fragen, und den [[typ:Krämer]] Bonifaz vorn an der Malzmühle, der seinen Kindern die harten | + | »Bete nicht!«, sprach er, mit Gott hadernd. »An uns denkt der Herr nicht mehr. Er erhört bloß die Reichen und Vornehmen, unsere gestrengen Herren etwa, die doch nicht so viel nach ihm fragen, und den Krämer Bonifaz vorn an der Malzmühle, der seinen Kindern die harten Taler zum Spielen gibt, während die unseren an der harten Brotrinde nagen.« |
| - | Die fromme, auf Gott vertrauende Margarethe schalt ihren Ehemann wegen dieser vermessenen Rede und rühmte sich eines erquickenden | + | Die fromme, auf Gott vertrauende Margarethe schalt ihren Ehemann wegen dieser vermessenen Rede und rühmte sich eines erquickenden Traumes, in dem sie ein Zeichen aus der Höhe sehe. Sie habe nämlich bei stockfinsterer Nacht auf dem Schlackenberg hinter der Schmelzhütte gesessen, habe, unfähig, sich von der Stelle zu bewegen, große Angst ausgestanden und deshalb, wie eben jetzt geschehen, mit Inbrunst gebetet. Plötzlich sei das schwarze Sturmgewölk über ihr zerborsten, das Firmament mit feinen Sternen hervorgetreten und ein Stern nach dem anderen vom Himmel herab und ihr als Goldstück in den Schoß gefallen. |
| - | »Mein | + | »Mein Traum klingt anders«, entgegnete Daniel. »Zu mir kam den Böse und bedauerte mich. Ich sähe ja wohl, meinte er, wie es auf Erden hergehe, dass mein Herrgott sie verlassen und sein Meister wiederum seine Macht und Gewalt habe. Schon seit Menschengedenken hause der Krieg. Was das Schwert nicht gefressen, bleibe der Pest aufgespart, und dann werde das Regiment in der Ungläubigen Hand fallen, die alle Christenkinder zu kreuzigen gedächten. Wollt ich so wohl tun und ihm die Zwillinge verschreiben, |
| - | »Mir lief es eiskalt durch die Glieder«, fuhr jener fort, »ich wünschte unseren Herrn Beichtiger herbei und den [[typ:Steiger]] Martin und sprach das walte Gott. Die Bergglocke sprach erbaulich drein und weckte mich.« | + | »Mir lief es eiskalt durch die Glieder«, fuhr jener fort, »ich wünschte unseren Herrn Beichtiger herbei und den Steiger Martin und sprach das walte Gott. Die Bergglocke sprach erbaulich drein und weckte mich.« |
| »Das walte Gott!«, flüsterte Margarethe, ihre Hände faltend. Daniel ging mit einem kleinlauten Lebewohl seines Weges. | »Das walte Gott!«, flüsterte Margarethe, ihre Hände faltend. Daniel ging mit einem kleinlauten Lebewohl seines Weges. | ||
| - | Der [[typ: | + | Der [[wesen: |
| - | Aber die [[lex:Goldgülden]] fielen nicht. | + | Aber die Goldgülden fielen nicht. |
| - | Daniel sprach erbittert und verzagt zu sich selbst: »Was half nun deine Treue und dein Eifer? Dein Hämmern und dein Spinnen? Dein Gottesdienst und dein Christentum? | + | Daniel sprach erbittert und verzagt zu sich selbst: »Was half nun deine Treue und dein Eifer? Dein Hämmern und dein Spinnen? Dein Gottesdienst und dein Christentum? |
| - | So wuchs von Schritt zu Schritt der böse Wille, aber das Mittel zum Zweck blieb ihm dunkel. Er kam nach langem Sinnen auf den Krämer zurück, für dessen eisernen | + | So wuchs von Schritt zu Schritt der böse Wille, aber das Mittel zum Zweck blieb ihm dunkel. Er kam nach langem Sinnen auf den Krämer zurück, für dessen eisernen Geldkasten er bei der Annäherung des Feindes ein Versteck im Keller bereiten musste. Schon öfter hatten seitdem die geldsüchtigen [[volk: |
| - | Die Zwillinge lagen, nur zur Notdurft mit Lumpen bedeckt, auf dem [[typ:Stroh]]. Margarethes Leben glich dem erlöschenden | + | Die Zwillinge lagen, nur zur Notdurft mit Lumpen bedeckt, auf dem Stroh. Margarethes Leben glich dem erlöschenden Grubenlicht. Der unbezahlt gebliebene Bader hatte fürder weder Rat noch Tat für die Kranke. Die wenigen früheren Helfer waren teils vom Kriegstrubel verscheucht, |
| - | Des Krämers Schatzkästlein wurde zum fesselnden Magnet, und Daniel musterte bereits im Geist die reiche Beute und sann auf Mittel, seine fromme, in keine Sünde willigende Ehefrau über den Quell dieses Goldregens zu täuschen, als das Geschrei einer [[typ:Krähe]] des Teufels Luftschloss plötzlich zertrümmerte. Daniel sah empor und sich unmittelbar unter dem [[typ: | + | Des Krämers Schatzkästlein wurde zum fesselnden Magnet, und Daniel musterte bereits im Geist die reiche Beute und sann auf Mittel, seine fromme, in keine Sünde willigende Ehefrau über den Quell dieses Goldregens zu täuschen, als das Geschrei einer Krähe des Teufels Luftschloss plötzlich zertrümmerte. Daniel sah empor und sich unmittelbar unter dem Hochgericht, |
| - | Er eilte schnell fürbass und kam mit reuigem, zerknirschtem Herzen auf dem Huthaus des Irrwisches an. Die Bergleute, welche bereits zu dem herkömmlichen Gebet versammelt im Kreis saßen, erschienen ihm heute wie eine Gemeinde der Heiligen. Er nahm, ohne aufzusehen, unter den Grubenjungen zunächst der Tür Platz. Da kam Gevatter Martin, der ehrsame | + | Er eilte schnell fürbass und kam mit reuigem, zerknirschtem Herzen auf dem Huthaus des Irrwisches an. Die Bergleute, welche bereits zu dem herkömmlichen Gebet versammelt im Kreis saßen, erschienen ihm heute wie eine Gemeinde der Heiligen. Er nahm, ohne aufzusehen, unter den Grubenjungen zunächst der Tür Platz. Da kam Gevatter Martin, der ehrsame Obersteiger, |
| - | Nie war dem Daniel sein Berufsweg so schwer geworden. Es lag ihm wie Blei in den Füßen, die Sprossen schienen kein Ende nehmen zu wollen, und als er endlich die unterste Strecke betreten und sein Ort fast erreicht hatte, fand er es hell erleuchtet und belegt. Daniel stutzte, staunte, ihn schauerte wieder, wie vorhin am Hochgericht, | + | Nie war dem Daniel sein Berufsweg so schwer geworden. Es lag ihm wie Blei in den Füßen, die Sprossen schienen kein Ende nehmen zu wollen, und als er endlich die unterste Strecke betreten und sein Ort fast erreicht hatte, fand er es hell erleuchtet und belegt. Daniel stutzte, staunte, ihn schauerte wieder, wie vorhin am Hochgericht, |
| Gesagt, getan. Er näherte sich mit raschen Schritten. »Glückauf!«, | Gesagt, getan. Er näherte sich mit raschen Schritten. »Glückauf!«, | ||
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| Als nämlich Daniel aus der Stadt heimkehrte, fand er Margarethe noch in den Armen des Schlafs. Sie war seit der Zeit seines Abgangs am Morgen nicht erwacht. Er lockte nun, wie schon erwähnt, die ausgebliebene Wärterin mithilfe seiner Gulden und guter Worte wieder herbei, deckte einige schreiende Schulden, bestellte die Küche, küsste die Zwillinge, verhieß dem schmachtenden Christinchen ein köstliches Milchmus und eilte zu dem Irrwisch, um seinem Beruf zu genügen. | Als nämlich Daniel aus der Stadt heimkehrte, fand er Margarethe noch in den Armen des Schlafs. Sie war seit der Zeit seines Abgangs am Morgen nicht erwacht. Er lockte nun, wie schon erwähnt, die ausgebliebene Wärterin mithilfe seiner Gulden und guter Worte wieder herbei, deckte einige schreiende Schulden, bestellte die Küche, küsste die Zwillinge, verhieß dem schmachtenden Christinchen ein köstliches Milchmus und eilte zu dem Irrwisch, um seinem Beruf zu genügen. | ||
| - | Der Tag war wunderschön und windstill. Vetter Jonas regte sich nicht. Daniel vermied es, ihn anzusehen, er versuchte die Grillen des Bewusstseins im Werden zu ersticken, und versicherte sich, dass er im Vergleich mit dem Krämer Bonifaz und dem Tausendkünstler Christlieb noch immer ein exemplarischer Mann sei. Wie wird sich Grete nach dem Erwachen freuen, fuhr er fort, um dieser Verblendung zu schmeicheln, | + | Der Tag war wunderschön und windstill. Vetter Jonas regte sich nicht. Daniel vermied es, ihn anzusehen, er versuchte die Grillen des Bewusstseins im Werden zu ersticken, und versicherte sich, dass er im Vergleich mit dem Krämer Bonifaz und dem Tausendkünstler Christlieb noch immer ein exemplarischer Mann sei. Wie wird sich Grete nach dem Erwachen freuen, fuhr er fort, um dieser Verblendung zu schmeicheln, |
| Das Gebet war diesmal schon zu Ende, als Daniel in das Huthaus trat. Er entschuldigte die Verspätung mit seinem Hauskreuz und wollte eben die Fahrt besteigen, als ihn der Steiger Martin am Arm ergriff und abseits führte. | Das Gebet war diesmal schon zu Ende, als Daniel in das Huthaus trat. Er entschuldigte die Verspätung mit seinem Hauskreuz und wollte eben die Fahrt besteigen, als ihn der Steiger Martin am Arm ergriff und abseits führte. | ||
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| »Daniel«, sprach er mit einem Blick und einem Ton, der den Schuldigen im Innersten traf, »ich frage Euch vor Gott und auf Euer Gewissen, ob Ihr mir nichts zu melden habt!« | »Daniel«, sprach er mit einem Blick und einem Ton, der den Schuldigen im Innersten traf, »ich frage Euch vor Gott und auf Euer Gewissen, ob Ihr mir nichts zu melden habt!« | ||
| - | »Dass ich nicht wüsste«, murmelte dieser, »nichts in der Welt, gestrenger Obersteiger, | + | »Dass ich nicht wüsste«, murmelte dieser, »nichts in der Welt, gestrenger Obersteiger, |
| »Und im Laufe Eurer letzten Schicht fiel nichts Bemerkenswertes vor?« | »Und im Laufe Eurer letzten Schicht fiel nichts Bemerkenswertes vor?« | ||
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| »Ich, Steiger?« | »Ich, Steiger?« | ||
| - | »Ihr, Hauer!« | + | »Ihr, |
| - | »Gesehen habe ich allerdings gar wunderbare Dinge, doch als ich ausfuhr, wart ihr im Pochwerk, und mich trieb es heim. Euch, Vater Martin, darf man dergleichen Sachen wohl vertrauen, doch Euch allein! Käme es den Knappen zu Ohren, sie fürchteten sich wohl, würden lässig und neidisch, und das tut nicht gut. Genug, ich sah den Berggeist, Herr Gevatter!« | + | »Gesehen habe ich allerdings gar wunderbare Dinge, doch als ich ausfuhr, wart ihr im Pochwerk, und mich trieb es heim. Euch, Vater Martin, darf man dergleichen Sachen wohl vertrauen, doch Euch allein! Käme es den Knappen zu Ohren, sie fürchteten sich wohl, würden lässig und neidisch, und das tut nicht gut. Genug, ich sah den [[wesen:Berggeist]], Herr Gevatter!« |
| »Den Teufel!«, rief der ungläubige Obersteiger, | »Den Teufel!«, rief der ungläubige Obersteiger, | ||
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| »Daniel, besinnt Euch wohl! Ihr taugt zum Lügner nicht und würdet im ersten Verhör zu Schande. Denkt an die Fron, an die Ketten und Banden, und an das arme, unschuldige, | »Daniel, besinnt Euch wohl! Ihr taugt zum Lügner nicht und würdet im ersten Verhör zu Schande. Denkt an die Fron, an die Ketten und Banden, und an das arme, unschuldige, | ||
| - | Martins beredsame Augen blitzten bei diesen Worten wie der Blick des Gerichtsengels, | + | Martins beredsame Augen blitzten bei diesen Worten wie der Blick des Gerichtsengels, |
| - | »Wir fahren selbander!«, | + | »Wir fahren selbander!«, |
| - | Daniel erwog auf dem Weg das Gewicht dieser Worte, welche zentnerschwer auf sein Herz fielen. »Und wenn der Kobold nun indes das Erz in taubes Geröll verwandelte«, | + | Daniel erwog auf dem Weg das Gewicht dieser Worte, welche zentnerschwer auf sein Herz fielen. »Und wenn der [[wesen:Kobold]] nun indes das Erz in taubes Geröll verwandelte«, |
| »Warum zögert Ihr?«, schalt der Steiger, als Daniel Atem schöpfend auf der senkrechten Fahrt weilte. »Vertritt Euch etwa der geputzte Kobold den Weg? Wohl jedem, der mit einem guten Gewissen über dem Abgrund hängt!« | »Warum zögert Ihr?«, schalt der Steiger, als Daniel Atem schöpfend auf der senkrechten Fahrt weilte. »Vertritt Euch etwa der geputzte Kobold den Weg? Wohl jedem, der mit einem guten Gewissen über dem Abgrund hängt!« | ||
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| Des Obersteigers wohlbekannte Stimme tönte herzhaft und befehlend aus der Gegend des Abteufens. | Des Obersteigers wohlbekannte Stimme tönte herzhaft und befehlend aus der Gegend des Abteufens. | ||
| - | »Schafft Seile!«, rief der Unsichtbare, | + | »Schafft Seile!«, rief der Unsichtbare, |
| - | Der mitgenommene Haspelknecht trug eben ein solches auf der Schulter. Martin verfügte auf seinem verlorenen Posten mit Einsicht und Nachdruck über die Anwendung der Maßregeln und stand infolge ihrer glücklichen Vollziehung nach wenigen Minuten, zwar hier und da verletzt, doch übrigens frisch und wohlbehalten vor den staunenden Knappen. Eben fragten sie einstimmig nach seinem Befinden, wie ihm dieser Unfall habe begegnen können und ob das auch mit rechten Dingen zugegangen sei, als die Wand, vor deren Fall Martin gestern gewarnt hatte, mit einem erschütternden Getöse in das Abteufen niederstürzte und das Grab des Unglücklichen auf ewig versiegelte. Die Knappen flüchteten unter schützendes Mauerwerk, der Steiger folgte ihnen, erließ dort seinen Helfern die kaum begonnene Schicht und ermahnte sie, ein stilles | + | Der mitgenommene Haspelknecht trug eben ein solches auf der Schulter. Martin verfügte auf seinem verlorenen Posten mit Einsicht und Nachdruck über die Anwendung der Maßregeln und stand infolge ihrer glücklichen Vollziehung nach wenigen Minuten, zwar hier und da verletzt, doch übrigens frisch und wohlbehalten vor den staunenden Knappen. Eben fragten sie einstimmig nach seinem Befinden, wie ihm dieser Unfall habe begegnen können und ob das auch mit rechten Dingen zugegangen sei, als die Wand, vor deren Fall Martin gestern gewarnt hatte, mit einem erschütternden Getöse in das Abteufen niederstürzte und das Grab des Unglücklichen auf ewig versiegelte. Die Knappen flüchteten unter schützendes Mauerwerk, der Steiger folgte ihnen, erließ dort seinen Helfern die kaum begonnene Schicht und ermahnte sie, ein stilles |
| Die alte Anne sah indes daheim von Zeit zu Zeit nach der Schläferin und rückte unmutig die fertige, dem Hausvater zugedachte Speise bald vom Feuer ab, bald wieder auf die heiße Stätte, aber noch immer ließ sich kein Daniel blicken, und Margarethe regte sich nicht. | Die alte Anne sah indes daheim von Zeit zu Zeit nach der Schläferin und rückte unmutig die fertige, dem Hausvater zugedachte Speise bald vom Feuer ab, bald wieder auf die heiße Stätte, aber noch immer ließ sich kein Daniel blicken, und Margarethe regte sich nicht. | ||
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| Statt des erwarteten Hauswirtes schlich Meister Martin jetzt herein. Die Wärterin winkte ihm, leise aufzutreten. | Statt des erwarteten Hauswirtes schlich Meister Martin jetzt herein. Die Wärterin winkte ihm, leise aufzutreten. | ||
| - | »Mir wird ganz bange«, sagte sie, »die Kranke liegt bereits seit Tagesanbruch in tiefem | + | »Mir wird ganz bange«, sagte sie, »die Kranke liegt bereits seit Tagesanbruch in tiefem Schlaf. Vor etwa zwei Stunden schrie sie plötzlich laut und kläglich auf und entfärbte sich ganz.« |
| »Vor zwei Stunden?«, fragte Martin ergriffen und seufzte. Dann neigte er sich zu dem Strohlager der Schläferin, | »Vor zwei Stunden?«, fragte Martin ergriffen und seufzte. Dann neigte er sich zu dem Strohlager der Schläferin, | ||
| - | Die alte Anne schrie laut auf, der [[typ:Obersteiger]] aber nahm das arme, gelähmte Christinchen auf den Arm und sagte zu der Wärterin: »Bringt mir die Zwillinge nach, ich will fortan ihr Vater sein!« | + | Die alte Anne schrie laut auf, der Obersteiger aber nahm das arme, gelähmte Christinchen auf den Arm und sagte zu der Wärterin: »Bringt mir die Zwillinge nach, ich will fortan ihr Vater sein!« |
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