sagen:bergmaennischesagen025
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| - | [[autor: | + | ====== Der Bergmönch in der " |
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| + | In den Bergwerken um [[geo: | ||
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| + | Wenn die Bergleute des Morgens eingefahren sind, hat er mit seinem Licht über dem Fahrloch gestanden und sie unter sich durchfahren lassen. Aber auch in den Schächten ist er ihnen oft begegnet, und zwar ist er da wie ein Geschworener einhergefahren. | ||
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| + | Bei Andreasberg war nun einmal ein Bergmann, der arbeitete in der Samsel (»Samson«), | ||
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| + | Die Frau will ihm das zwar ausreden, aber er bleibt dabei, und in dem Gedanken geht er fort. Als er nun an den Schacht kommt und einfahren will, steht der Bergmönch da und tritt heran und drückt ihm Inselt auf seine Lampe. Dann winkt er ihm anzufahren. Der Bergmann will ihn zwar ansprechen, aber der Bergmönch winkt ihm nochmals, ruhig an seine Arbeit zu gehen, und da gehorcht er. Als er am Abend ausfährt, da tritt der Bergmönch wieder an ihn heran und drückt ihm einen Knorpel in die Hand. Wie er endlich zu Hause ankommt und den Knorpel bei Licht besieht, ist es ein großes Stück Gold. An dem [[lex: | ||
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| + | Jetzt hat man lange nichts mehr vom Bergmönch gesehen und einige sagen, er sei ins Mönchstal gebannt. Auch soll als Wahrzeichen dort ein Mönch in Stein gehauen sein, den man heute noch sehen kann. Wer freilich nicht recht Bescheid weiß, findet ihn nicht. | ||
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