sagen:bergmaennischesagen003
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| - | Es lebte einmal ein armer [[typ:Bergmann]] mit Namen Daniel Knappe. Er hatte eine Frau und Kinder, liebte sie sehr, war aber nicht imstande, sie mit seiner Hände Arbeit zu ernähren. Er arbeitete zwar rastlos und betete, doch seiner Not war kein Ende. So hoch aber auch sein [[typ:Unglück]] stieg, so wich und wankte sein Glaube doch nicht. | + | Es lebte einmal ein armer Bergmann mit Namen Daniel Knappe. Er hatte eine Frau und Kinder, liebte sie sehr, war aber nicht imstande, sie mit seiner Hände Arbeit zu ernähren. Er arbeitete zwar rastlos und betete, doch seiner Not war kein Ende. So hoch aber auch sein Unglück stieg, so wich und wankte sein Glaube doch nicht. |
| - | Da erschien ihm einmal nachts ein [[typ:Engel]] im [[typ:Traum]], der sprach: »Geh hin und suche in der tiefsten Tiefe des Waldes den Baum auf, in dessen Zweigen | + | Da erschien ihm einmal nachts ein [[wesen:Engel]] im Traum, der sprach: »Geh hin und suche in der tiefsten Tiefe des Waldes den Baum auf, in dessen Zweigen silberne Eier ruhen. Du wirst ihn an seiner Größe erkennen, denn kein Baum im ganzen Wald kann sich ihm vergleichen.« |
| - | Daniel erwachte, fühlte sich gestärkt, und als der Morgen kaum graute, eilte er in den Wald, den Baum zu suchen. Tief drang er in das verworrenste Dickicht hinein, wo vielleicht noch kein menschlicher Fuß gewesen war, und fand endlich den hohen, gewaltigen Baum. Aber keine silbernen Eier konnte er erspähen, so sehr er sich auch mühte, Zweig für Zweig mit den Augen zu durchsuchen. Traurig und ganz niedergeschlagen, | + | Daniel erwachte, fühlte sich gestärkt, und als der Morgen kaum graute, eilte er in den Wald, den Baum zu suchen. Tief drang er in das verworrenste Dickicht hinein, wo vielleicht noch kein menschlicher Fuß gewesen war, und fand endlich den hohen, gewaltigen Baum. Aber keine silbernen Eier konnte er erspähen, so sehr er sich auch mühte, Zweig für Zweig mit den Augen zu durchsuchen. Traurig und ganz niedergeschlagen, |
| - | Der Engel verschwand, aber Hoffnung und Mut stärkten den armen Bergmann, und er grub am Fuße des Baumes. Von seinen | + | Der Engel verschwand, aber Hoffnung und Mut stärkten den armen Bergmann, und er grub am Fuße des Baumes. Von seinen Wurzeln durchflochten fand er da reiche Silberstufen in Menge. Er staunte und weinte vor Freude, denn ihm und den seinen war nun geholfen. |
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| - | Der [[typ:Bergmann]] Kaspar Nietzelt aus dem Walddorf [[geo: | + | Der Bergmann Kaspar Nietzelt aus dem Walddorf [[geo: |
| (Ganz genau dieselbe Sage wird von Ziehnert, Band III, Seite 292 für die Entdeckung des Buchholzer Bergbaus angegeben.) | (Ganz genau dieselbe Sage wird von Ziehnert, Band III, Seite 292 für die Entdeckung des Buchholzer Bergbaus angegeben.) | ||
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