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sagen:aachenssagen16

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 Als sicherster Vorbote von dem Tode des Kaisers galt aber folgende Erscheinung. Im Octogon des [[kirche:domaachen|Münsters]] stand in der Runde über den Pfeilern eine Inschrift in lateinischer Sprache, welche Karl als Gründer und Erbauer desselben verherrlichte und mit den Worten: „Princeps Carolus“ endete. Wenige Monate vor dem Tode fing nun aber das Wort „Princeps“ an zu erbleichen und endlich erlosch ein Buchstabe des Wortes nach dem andern bis es gänzlich verschwunden war. So weit geht die Legende. Als sicherster Vorbote von dem Tode des Kaisers galt aber folgende Erscheinung. Im Octogon des [[kirche:domaachen|Münsters]] stand in der Runde über den Pfeilern eine Inschrift in lateinischer Sprache, welche Karl als Gründer und Erbauer desselben verherrlichte und mit den Worten: „Princeps Carolus“ endete. Wenige Monate vor dem Tode fing nun aber das Wort „Princeps“ an zu erbleichen und endlich erlosch ein Buchstabe des Wortes nach dem andern bis es gänzlich verschwunden war. So weit geht die Legende.
  
-Die Geschichte lehrt uns, daß Karl der Große, vom [[vip:hildebold_von_koeln|Erzbischof Hildebold von Köln]] zum Tode vorbereitet, am 28. Januar 814 als Held starb, wie er gelebt, sanft und ruhig ergeben in Gottes heiligen Willen. Er wurde einbalsamirt und im Münster zur Gruft getragen. +Die Geschichte lehrt uns, daß Karl der Große, vom [[vip:hildeboldvonkoeln|Erzbischof Hildebold von Köln]] zum Tode vorbereitet, am 28. Januar 814 als Held starb, wie er gelebt, sanft und ruhig ergeben in Gottes heiligen Willen. Er wurde einbalsamirt und im Münster zur Gruft getragen. 
  
-Hier saß er aufrecht auf einem goldenen Stuhle in seiner Königlichen Kleidung mit Krone, Zepter und Schwert und der goldenen Pilgertasche, die er stets nach Roun mitzunehmen pflegte. Unter seiner rechten Hand hielt er das Evangelienbuch, welches auf seinen Knien ruhte. So saß der Kaiser noch da, als im Jahre 1000 [[vip:ottoiii|Otto III.]] das Grab öffnen ließ.+Hier saß er aufrecht auf einem goldenen Stuhle in seiner Königlichen Kleidung mit Krone, Zepter und Schwert und der goldenen Pilgertasche, die er stets nach Roun mitzunehmen pflegte. Unter seiner rechten Hand hielt er das Evangelienbuch, welches auf seinen Knien ruhte. So saß der Kaiser noch da, als im Jahre 1000 [[vip:ottoiiihrr|Otto III.]] das Grab öffnen ließ.
  
 //Quelle: [[autor:josephmueller|Dr. Joseph Müller]], „[[buch:aachens_sagen_und_legenden|Aachens Sagen und Legenden]]“, Verlag J.A. Mayer Aachen 1858// //Quelle: [[autor:josephmueller|Dr. Joseph Müller]], „[[buch:aachens_sagen_und_legenden|Aachens Sagen und Legenden]]“, Verlag J.A. Mayer Aachen 1858//
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-{{tag>sagen aachen josephmueller aachenssagenundlegenden hildeboldvonkoeln domaachen karldergrosse sterben zepter grab gruft einhard ottoiii 814 1000 v2}}+{{tag>sagen aachen josephmueller aachenssagenundlegenden hildeboldvonkoeln domaachen karldergrosse sterben zepter grab gruft einhard ottoiiihrr 814 1000 v2}}
  
  
  
sagen/aachenssagen16.1711400988.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)