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sagen:aachenssagen11

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 Nach kurzer Rast weckte ihn Milon. Sie stiegen zu Roß, um das Abenteuer zu vollenden. Gar bald kamen sie an den Ort, wo der erschlagene Riese lag. Als Milon den gewaltigen Leichnam sah, ärgerte es ihn, so lange geschlafen zu haben, derweil ein Anderer den Ruhm davon getragen, den Unhold getödtet zu haben. Roland stand verwundert da, denn es lag nur noch der Rumpf am Boden. Der Kopf, die abgehauene Hand, sowie Schild und Schwert und Stange waren verschwunden. Nach kurzer Rast weckte ihn Milon. Sie stiegen zu Roß, um das Abenteuer zu vollenden. Gar bald kamen sie an den Ort, wo der erschlagene Riese lag. Als Milon den gewaltigen Leichnam sah, ärgerte es ihn, so lange geschlafen zu haben, derweil ein Anderer den Ruhm davon getragen, den Unhold getödtet zu haben. Roland stand verwundert da, denn es lag nur noch der Rumpf am Boden. Der Kopf, die abgehauene Hand, sowie Schild und Schwert und Stange waren verschwunden.
  
-In Aachen harrte Karl mit Spannung und Ungeduld der Heimkehr seiner Helden. Eben stand er wieder vor dem Schlosse und schaute in die Weite und siehe! da reitet Herzog Heimon heran, er trug des Riesen Haupt auf seinem Speere. So wie es war, mit Blut bedeckt, legte er es dem Kaiser zu Füßen und sprach: „Hier bringe ich Dir des Riesen Haupt, wie ich es im Walde neben seinem Rumpfe fand, wer ihn erschlug, das weiß ich nicht.“ Der [[vip:turpin_von_reims|Erzbischof Turpin]] brachte die abgehauene Hand, die noch im Handschuh steckte und erklärte, dieselbe eben dort gefunden zu haben.+In Aachen harrte Karl mit Spannung und Ungeduld der Heimkehr seiner Helden. Eben stand er wieder vor dem Schlosse und schaute in die Weite und siehe! da reitet Herzog Heimon heran, er trug des Riesen Haupt auf seinem Speere. So wie es war, mit Blut bedeckt, legte er es dem Kaiser zu Füßen und sprach: „Hier bringe ich Dir des Riesen Haupt, wie ich es im Walde neben seinem Rumpfe fand, wer ihn erschlug, das weiß ich nicht.“ Der Erzbischof Turpin brachte die abgehauene Hand, die noch im Handschuh steckte und erklärte, dieselbe eben dort gefunden zu haben.
  
 Herzog Naims trug des Riesen Stange, Graf Richard dessen Panzer und Schwert, Graf Garin den Schild, allein das Kleinod, welches denselben geschmückt hatte, war ausgebrochen. Alle bedauerten des lebendigen Riesen nicht ansichtig geworden zu sein. Endlich kam Herzog Milon und hinter ihm ritt Roland mit des Vaters Schild und Speer. Herzog Naims trug des Riesen Stange, Graf Richard dessen Panzer und Schwert, Graf Garin den Schild, allein das Kleinod, welches denselben geschmückt hatte, war ausgebrochen. Alle bedauerten des lebendigen Riesen nicht ansichtig geworden zu sein. Endlich kam Herzog Milon und hinter ihm ritt Roland mit des Vaters Schild und Speer.
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