sagen:99_die_graefin_von_orlamuende
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| - | ====== Die Gräfin von Orlamünde ====== | ||
| - | S. meine Preuß. Sagen Bd. I. S. 15. | ||
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| - | Im Jahre 1284 starb Graf Otto II von [[geo: | ||
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| - | Otto III., Herr zu Weimar und Rudolstadt und der Herrschaft Plassenburg war der Sohn von Hermann II. von Weimar-Orlamünde und Beatrix von Andechs-Meranien. Mit seinen fränkischen Besitzungen trat Otto III. über seine Mutter das Erbe Ottos II. von Meran an, zunächst gemeinsam mit seinem Bruder Hermann III. Er war verheiratet mit Agnes, einer Gräfin von Truhendingen. Andere Quellen bezeichnen sie als Agnes von Leiningen, Tochter des Grafen Friedrich II. von Leiningen und Schwester des Speyerer Bischofs Heinrich von Leiningen, wobei nicht ausgeschlossen ist, dass es sich um zwei Ehefrauen mit gleichem Vornamen handelte. //Quelle: [[https:// | ||
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| - | Gleichwohl ward der Gräfin hinterbracht, | ||
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| - | Lieber Haider, laß mich leben,\\ | ||
| - | Ich will Dir Orlamünde geben,\\ | ||
| - | Auch Plassenburg, | ||
| - | Auf daß es Dich nicht gereue!\\ | ||
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| - | und das Töchterlein: | ||
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| - | Lieber Haider, laß mich leben,\\ | ||
| - | Ich will Dir alle meine Docken geben!\\ | ||
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| - | Aber der [[typ: | ||
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| - | Agnes aber verfiel von Stund an in trübe, finstere Schwermuth und welkte von Reue verzehrt langsam einem frühen Tode entgegen. Sie übte schwere Buße und rutschte auf ihren Knieen bis zum [[kirche: | ||
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| - | Dort wo noch jetzt die alte Kemnate den Wohnsitz der alten Grafen von Orlamünde bezeichnet, sieht man des Nachts eine [[typ: | ||
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| - | Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 403; [[https:// | ||
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| - | Siehe auch: | ||
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