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sagen:95._drache_als_katze

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 ====== Drache als Katze ====== ====== Drache als Katze ======
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     J. Kurth, Sonntagsbl. d. Preuß. Lehrerzeit., 1883, S. 466 ( Nr. 30 )     J. Kurth, Sonntagsbl. d. Preuß. Lehrerzeit., 1883, S. 466 ( Nr. 30 )
  
-„In I. ([[geo:Jocksdorf]]) bei F. ([[geo:forstlausitz|Forst]]) ging die Wirtin am Sonntage zur [[typ:Kirche]] und sagte der [[typ:Magd]]: „Wenn du die [[typ:Hirse]] gekocht hast, so gieb doch auch der schwarzen [[typ:Katze]] auf dem Boden einen [[typ:Teller]] voll davon; laß ihn aber gut verkühlen, ehe du ihn auf den Boden trägst!" Die Magd aber dachte: Du wirst nicht so dumm sein und dem Tiere noch den Hirsebrei fühlen, das kann ihn heiß fressen. +„In I. ([[geo:Jocksdorf]]) bei F. ([[geo:forstlausitz|Forst]]) ging die Wirtin am Sonntage zur Kirche und sagte der Magd: „Wenn du die Hirse gekocht hast, so gieb doch auch der schwarzen Katze auf dem Boden einen Teller voll davon; laß ihn aber gut verkühlen, ehe du ihn auf den Boden trägst!" Die Magd aber dachte: Du wirst nicht so dumm sein und dem Tiere noch den Hirsebrei fühlen, das kann ihn heiß fressen. 
  
-Sie trug also den Teller mit der heißen Hirse auf den Boden; die schwarze Katze kam auch sofort herbei und begann zu fressen; kaum aber hatte sie etwas von dem heißen Brei genossen, so fing Sie auch schon an [[typ:Feuer]] zu speien, und in kurzer Zeit stand das Gehöft in Flammen."+Sie trug also den Teller mit der heißen Hirse auf den Boden; die schwarze Katze kam auch sofort herbei und begann zu fressen; kaum aber hatte sie etwas von dem heißen Brei genossen, so fing Sie auch schon an Feuer zu speien, und in kurzer Zeit stand das Gehöft in Flammen."
  
 //Quelle: [[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben]], gesammelt und zusammengestellt von [[autor:gander|Karl Gander]], Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894// //Quelle: [[buch:volkssagenguben|Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben]], gesammelt und zusammengestellt von [[autor:gander|Karl Gander]], Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894//
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