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sagen:864_der_schatz_auf_dem_hutberge

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-====== Der Schatz auf dem Hutberge ====== 
  
-    Nach Gräve S. 154 sq 
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-In der Nacht des Tages aller Seelen zeigen sich auf dem bei [[geo:schönaueigen|Schönau]] gelegenen sogenannten Hutberge große Feuergestalten von kegelförmiger Gestalt, die herum hüpfen und dabei ganz sonderbare Töne hören lassen. Dieses ist der Zeitpunkt, wo sich von der 11. bis 12. Stunde der Nacht der Berg öffnet, und dem glücklichen Entdecker eine [[typ:Braupfanne]] voll [[typ:Gold]] sichtbar wird, die derselbe, nachdem er zuvor die Geister der Unterwelt durch ein [[typ:Opfer]] besänftigt, heben kann.  
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-Jener [[typ:Schatz]] soll aber aus den [[typ:reichtum|Reichthümern]] bestehen, die hier einst ein gewaltiger [[typ:Raubritter]] Ulrich Ruprecht gesammelt und in einem am Abhange des Berges gelegenen Felsenkeller versteckt hatte. Einst soll nun, während der Ritter in demselben in seinen Schätzen wühlte, der Böse den Zugang, den Niemand weiter kannte, versperrt haben, und der [[typ:geiz|Geizhals]], dem der Ausgang verschlossen war, mußte nun bei seinen Schätzen verhungern. 
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 277; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_277.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 oberlausitz eigen schönaueigen schatz raubritter hunger geiz opfer ulrichruprecht}} 
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