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sagen:862_der_wilde_ruprecht_auf_dem_hutberge

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-====== Der wilde Ruprecht auf dem Hutberge ====== 
  
-    S. Gräve S. 13.  
-    Haupt Bd. I. S. 123. 
- 
-Auf dem Hutberge bei [[geo:Herrnhut]] ist’s nicht geheuer. In der [[zeit:Walpurgisnacht]] hört man ein schreckliches Tosen in der Luft und sieht allerhand riesenhafte Gestalten daher ziehen. Das ist der ruhelose Geist eines wilden [[typ:raubritter|Raubritters]]; der hatte einst dort eine große Burg, deren [[typ:ruine|Trümmer]] noch heute sichtbar sind.  
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-Sein Name war Ulrich Ruprecht. Er legte große Keller im Berge an, wo er seinen Raub zusammentrug, und einen großen [[typ:Schatz]] sammelte, der noch zu heben ist. Ein [[typ:geheimgang|unterirdischer Gang]] setzte sein Schloß in Verbindung mit [[geo:bernstadteigen|Bernstadt]], wo sein guter Freund und Helfershelfer [[vip:pandietrich|Bernhard Dietrich]] hauste. Als er einst in seinem Keller saß und im Golde wühlte, kam der [[typ:Teufel]] und mauerte die Kellerthüre zu, daß er bei seinen Schätzen elendiglich umkommen mußte.  
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 275; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_275.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 haupt oberlausitz herrnhut eigen walpurgisnacht raubritter ulrichruprecht pandietrich geheimgang bernstadteigen schatz teufel}} 
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