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sagen:860_der_holzmann

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-====== Der Holzmann (Grässe) ====== 
  
-    Gräve S. 134. 
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-Geht man von [[geo:bautzen|Budissin]] auf der Löbauer Straße hin, so erblickt man unweit des Dorfes [[geo:Kittlitz]] linker Hand ein [[typ:birke|Birkenwäldchen]]. In diesem begegnet man zu gewissen Zeiten einem langen abgehagerten Mann von verfallenem Gesichte, mit kleinen stechenden Augen und auffallend spitzem Kinn, welcher mühsam unter einer schweren Reißighocke einherkeucht.  
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-Wer ihn grüßt oder gar die gute Meinung hat, ihm seine Last zu erleichtern, dem hockt er auf, erschwert ihm den Weg, treibt allerlei Unfertigkeiten, und entläßt endlich die auf diese Art von ihm Gequälten, nachdem er sie derb [[typ:prügel|durchgeprügelt]] hat.  
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-Der Gespenstige war nämlich, als er noch die Weltluft einathmete, ein harter, unerbittlich strenger Holzförster, der die armen Holzlesenden grausam behandelte, und dessen Geist nunmehr bis zur [[typ:Erlösung]] zum Herumirren verbannt ist. Von denjenigen, welche ihn grüßen, glaubt er, daß sie ihn kennen, und mit seiner [[typ:Strafe]] bekannt sind, und durch ihr Hülfeanbieten ihn nur verhöhnen wollen. 
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 271; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_271.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 oberlausitz kittlitz birke prügel geist strafe fluch}} 
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