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sagen:853_der_alex_zu_horka

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-====== Der Alex zu Horka (Grässe) ====== 
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-    N. Lausitz. Mag. 1839. S. 359. 
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-In einer alten Kammer an der Kirche zu [[geo:Horka]] findet sich ein altes roh aus Holz geschnitztes [[typ:heiligenbild|Christusbild]], sitzend, das dornumflochtene Haupt mit der Hand stützend, dem Alt und Jung den unerklärlichen Namen Alex beilegen. Dieses Bild ist ein Gegenstand der Furcht und des Schreckens für Viele.  
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-Einst, so erzählt man, ging eine [[typ:Magd]] des Cantors, um Gras auf dem [[typ:friedhof|Kirchhofe]] zu schneiden, vor jener dunkeln Kammer, in der das gefürchtete Bild sich befindet, vorüber. Leichtsinn und [[typ:übermut|Uebermuth]] verleiteten sie zu der verwegenen Aufforderung: „Alex, komm, hilf Gras schneiden!“ Urplötzlich bekommt sie von unsichtbarer Hand eine sehr fühlbare Züchtigung.  
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-Andere erzählen, die Magd sei auf dem Kirchhofe gewesen, um die Abendfeierglocke zu läuten, und habe die gefürchtete Gestalt aufgefordert, ihr zu helfen, worauf sie die obige Strafe empfangen habe. Auch will der Nachtwächter in einer stürmischen Nacht die verrufene Gestalt in der [[typ:Geisterstunde]] am Kirchhofthore gesehen haben. 
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-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 267; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_267.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 horka geist heiligenbild magd friedhof übermut ohrfeige}} 
  
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