sagen:844_der_teufel_in_der_oberlausitz
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| - | ====== Der Teufel in der Oberlausitz ====== | ||
| - | Preusker Bd. I. S. 179. sq. | ||
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| - | Viele Orte beider Lausitzen haben Namen und Spuren vom [[typ: | ||
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| - | Auf dem Hochsteine daselbst hat er gesessen und sich die Kleider geflickt. Man sah noch vor 1807 die Vertiefung, wo er gesessen, und andere kleinere, wo der Zwirnknaul und anderes Nähzeug gelegen, alle diese Löcher aber wurden im genannten Jahre bei Aufrichtung von Stangen zu Messungen unkenntlich. Beim Bau der Bautzner großen [[typ: | ||
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| - | Zwischen Plischkowitz und Kleinbautzen findet man einen aus drei Steinmassen bestehenden alten altarförmigen [[typ: | ||
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| - | Nach einem andern Berichte hätte hier einmal ein [[typ: | ||
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| - | In einigen, noch vor 50 Jahren neben dem Steine vorhanden gewesenen tiefen Gruben, Erdkessel oder Teufelsgruben genannt, hat der Teufel zuweilen gekocht, und man hat dann in der Tiefe der Löcher es einem Hirsebrei gleich plappern hören, doch ist es gefährlich gewesen, Steine hinabzuwerfen. Ein Paar [[typ: | ||
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| - | Auch dem Bauer, welcher das Obere des Steines absprengte, ist dies theuer zu stehen gekommen, denn seitdem hat er wenig gesunde Stunden mehr auf der Welt und von allen Bädern, die er besucht, keinen Nutzen gehabt. Daß [[typ: | ||
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| - | Einst versuchten beherzte Leute aus den obengenannten umliegenden Dörfern zur Hebung des Schatzes den Stein zu untergraben. Doch obwohl es an einem schönen Vormittage geschah, ist doch plötzlich ein furchtbares [[typ: | ||
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| - | Einst war der Teufel auf dem Wege, um Kneschki, d. h. kleine Herren, Junker auszusähen. Als er nun von der Bautzner Gegend aus über [[geo: | ||
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| - | Von Schwepnitz aus, nordwestlich in der Haide befindet sich eine kleine, kaum bemerkbare Anhöhe, der Teufelsberg oder das Teufelskanapee genannt. Dieses soll der Fleck sein, auf welchen der [[typ: | ||
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| - | Ueberhaupt giebt es noch in [[land: | ||
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| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 251; [[https:// | ||
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